Serientipp: Fringe

FringeBereits seit Urzeiten philosophieren die Menschen darüber, ob es Übernatürliches gibt. Existiert neben uns noch etwas anderes im Universum, was folgt nach dem Tod? Schaut man sich die Zeichnungen von Kindern in den unteren Klassenstufen an, in denen sie das malen sollen, was sie sich für die Zukunft in 20 Jahren vorstellen, erkennt man stets Raumschiffe und Reisen zu anderen Planeten. Es wird wohl noch eine Zeitlang dauern, bis wir wirklich alles erkundet haben, falls es uns denn überhaupt jemals gelingt. Bis dahin sorgen Serien wie „Fringe“ für die Erfüllung unserer Träume und die Beantwortung auf die Frage, was möglich ist und was nicht.

Furioses Ende nach einhundert Folgen

Mitte Januar konnten sich Fans auf dem US-amerikanischen Sender Fox die bis dato letzte Folge der insgesamt 100 Ausführungen ansehen. In den vergangenen fünf Jahren sorgten fünf Staffeln von unterschiedlicher Länge für mysteriöse Fälle, dem sich die Spezialeinheit des FBI in der alltäglichen Arbeit widmete. In der kommenden Freitagnacht wird das große Serienfinale auch hierzulande zu sehen sein. Unter dem apokalyptischen Namen „Ein Feind des Schicksals“ wird dann eine Serie zu Ende gehen, die sich auch in Deutschland über Jahre hinweg eines großen Publikums erfreuen konnte.

Vielschichtige Charaktere, eine sonderbare Firma und ein Paralleluniversum

Dann schließlich werden die Zuschauer endlich erfahren, ob es der Sondereinheit um Special Agent Olivia Dunham (Anna Torv) gelingt, die feindliche Übernahme doch noch zu verhindern. Gemeinsam mit dem genialen Wissenschaftler Dr. Walter Bishop (John Noble), dessen Sohn Peter (Joshua Jackson) und einigen anderen Helfern hatte sie im Verlauf der fünf Staffeln ein Netzwerk des Grauens entlarvt. Anfangs ging es nur um sonderbare Fälle, schnell jedoch weitete sich das Ausmaß der Bedrohung. Mit der Zeit traf das Team bei seinen Fällen im häufiger auf die mysteriöse Firma Massive Dynamic, dem A und O, wenn es um wissenschaftliche Neuerungen ging. Sowohl Olivia als auch Walter haben ihre Verbindung zu dem Unternehmen. Dass innerhalb verschiedener Projekte Kinder mit übernatürlichen Fähigkeiten gezüchtet wurden, ist nur ein Hinweis auf das folgende Übel. Dieses beinhaltet ein Paralleluniversum, aus welchem heraus die Wachablösung auf der Erde forciert werden soll. Dass die dort lebenden Wesen dabei die Identität der Erdbevölkerung annehmen können, verwirrt auch Fans, die ab der erste Folge dabei waren. So blieb „Fringe“ stets spannend und hielt den Zuschauer bei Laune. Womöglich entschließen sich die Macher ja bald für die Produktion weiterer Episoden.


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