Serientipp: Castle

Castle 209x300 Serientipp: CastleKriminalautor zu sein muss ein wirklich spannender Job sein. Bei der Suche nach den neusten Konstruktionen der tiefsten menschlichen Abgründe darf man der Fantasie freien Lauf lassen und sich die spektakulärsten Geschichten ausdenken. Diese bringt man dann zu Papier und wenn man es gut hinbekommt, kann man unzählige Menschen in seinen Bann ziehen. Die Autoren von Kriminalszenarien gehören heutzutage zu den erfolgreichsten Schriftstellern unserer Tage. Um ihre Hauptprotagonisten drehen sich wahre Fanarien. Als Vertreter dieses Genres wird uns Richard Castle in der Kabel1-Serie „Castle“ vorgestellt. Hier bekommt sein Schreiben eine noch größere Bedeutung, werden die Morde eines Werkes doch gleich mal in die Tat umgesetzt.

Vom Romanautor zum Mordermittler

Castle (Nathan Fillion) gilt als einer der begnadetsten Autoren seiner Zunft, mehrere seiner Werke schafften es in die obere Riege der Bestsellerlisten. Im Herzen des Big Apples führt er ansonsten ein gewöhnliches Leben, in dem bis dahin seine Tochter Alexis (Molly Quinn) die Hauptrolle spielte. Während der Titelheld eher kindlich und unselbstständig wirkt, zeigt seine Kleine echte Führungsqualitäten und vor allem ein hohes Maß an Intelligenz. Das grundlegend solide Zusammenleben verändert sich, als Castle vom Autor zum Ermittler avanciert. Jemand hat zwei fiktive Morde seiner Werke bis aufs kleinste Detail nachgeahmt. Binnen kürzester Zeit ist das auch der Polizei aufgefallen, die in Person von NYPD-Detective Kate Beckett (Stana Katic) fortan vom Wissen des Literaten profitieren will.

Gegensätze ziehen sich an

Interessanterweise wird aus der einmaligen Zusammenarbeit eine stetige. Castle hat nach der Klärung des ersten Falles Blut geleckt und bittet den Bürgermeister, einen guten Bekannten um eine feste Anstellung als Berater. Da die Polizei potenziell davon profitieren könnte, willigt dieser ein. In der Tat zeigte sich bei den bisher in Deutschland gezeigten vier Staffeln in vielen Fällen, dass er eine echte Hilfe sein kann. Im Gegenzug nutzt Castle seinen Gegenpart Beckett als Romanvorlage. Obwohl es in der Serie um teilweise grausame Morde geht, erlangt sie aufgrund der unterhaltsamen Diskussionen der beiden Hauptfiguren doch auch einen Hauch komische Grundhaltung. Die kürzlich erhaltenen zwei People’s Choice Awards scheinen da in jedem Fall gerechtfertigt.


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