Schweden hat noch mehr zu bieten

Sie kennen Henning Mankell und die abenteuerlichen Geschichten um seinen Hauptakteur Kurt Wallander? Auch die Millennium-Trilogie des brillanten Stieg Larsson steht in Ihrem Bücherregal? Schön und gut, dennoch bin ich der Meinung, dass Sie vielleicht die populärsten schwedischen Autoren im Krimi-Genre in ihr Gedankengut integriert haben, das entscheidendste, weil wichtigste Puzzleteil, fehlt Ihnen aber noch: Håkan Nesser ist nämlich noch spannender und noch mitreißender als all das, was sie von den beiden Erstgenannten je gelesen haben. Nessers Hauptfigur ist wie auch Mankells Wallander Kriminalkommissar und ebenfalls ein ganz Besonderer seiner Zunft. Im zweiten Teil der Geschichten um Inspektor Barbarotti, „Eine ganz andere Geschichte“, wird nicht nur ein komplett neues Bild seines privaten Umfeldes offenbart, er selbst wird durch mysteriöse Briefe zum Teil seines Falles.

Einige Jahre zuvor verweilten sechs schwedische Touristen in der Bretagne. Sie kannten sich nicht wirklich, verbrachten einige Tage zusammen und gingen dann wie vorher getrennte Wege. Fünf Jahre sind seit dem Urlaub vergangen und nun macht sich jemand ans Werk, das Leben aller sechs nach und nach auszulöschen. In den besagten Briefen, die im Postfach des Inspektors eintreffen, steht der jeweils nachfolgende Mord als Ankündigung auf Papier. Warum schicken die Mörder vorab Briefe an Barbarotti, wer sind sie überhaupt und was genau ist vor fünf Jahren passiert? Fragen, denen der Kommissar nachgehen muss und bei deren Beantwortung Sie das Buch lieber nicht beiseitelegen sollten – Sie werden vor Spannung umkommen.


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