Scheißkerle: Warum es immer die Falschen sind

Wer sich mit dem Buch als Frau, oder auch als Mann, in die U-Bahn setzt, wird sicher den einen oder anderen Blick ernten. Es ist ein gewagter Titel, doch sollte man sich von ihm nicht blenden lassen. In dem Buch Scheißkerle – Warum es immer die Falschen sind erzählt der Autor von den unzähligen Geschichten, die ihm zu Ohren gekommen sind. Dabei kommen Männer, wie nicht anders zu erwarten, nicht unbedingt gut weg. Wenn man mal außen vor lässt, dass viele Stereotypen genannt werden, ist es sicher eine interessante Sammlung, bei der wohl so ziemlich jede Frau einen der genannten Charaktere auch mal in freier Wildbahn kennen lernen durfte.

Das Buch ist zweigeteilt. In dem ersten Teil werden die Männer vorgestellt, ihre Machenschaften, Charaktere, Eigenheiten usw. Wobei der zweite Teil eher die Frauen hervorhebt und warum sie immer wieder auf denselben Typ Mann stehen, obwohl sie es doch eigentlich besser wissen müssten. Psychologisches Profiling würde ich es nun nicht nennen, doch es wird durchaus versucht, einen gewissen psychologischen Ansatz zu Grunde zu legen, so z.B. der Mann als Vaterfigur, Ödipuskomplex mal andersherum.

Dem Buch geht also ein halbwegs fundierter Hintergrund voraus. Nichtsdestotrotz, allzu viele neue Offenbarungen sollte man nicht erwarten. Das Buch gilt nun mal auch der Unterhaltung und ein Schmunzler wird jedem über die Lippen huschen bei der Lektüre.


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