Saphirblau – Unser Filmtipp

SaphirblauKerstin Giers Edelstein-Trilogie, die auch als Reihe „Liebe geht durch alle Zeiten“ bekannt wurde, erlebte bereits in der Romanform eine wahre Erfolgsgeschichte. Die einzelnen drei Teile wuchsen zum international gefeierten Weltbestseller. Da war es dann auch nur eine Frage der Zeit, wann man den Plot, der definitiv großes Unterhaltungspotenzial in sich trägt, auf die Leinwand zaubert. Im vergangenen Jahr war es mit „Rubinrot“ endlich so weit. Von Jugendlichen, aber auch Erwachsenen gut besucht, avancierte die deutsche Produktion zum einem literarischen Highlight des Filmjahres 2013. Noch erfolgreicher soll nun „Saphirblau“ werden. Die zweite Auskopplung hat den Nachteil, als Mittelteil den Aufgesang übertreffen zu müssen, gleichzeitig aber Raum für ein episches Finale zu lassen. Man kann nun resümieren, „Saphirblau“ wird dem gerecht.

Saphirblau – Zerreißprobe für Gwen und Gideon

Gwendolyn Shepherd (Maria Ehrich) hat im ersten Teil schon erfahren, über welche besondere Fähigkeit sie verfügt. Als Zeitreisende ist sie eine von zwölf Auserwählten, die sich in die Vergangenheit bewegen können. Geleitet und organisiert werden diese Trips von einer mysteriösen Loge, deren Anführern die junge Gwen nicht wirklich über den Weg traut. Einzig Gideon de Villiers (Jannis Niewöhner) – ein 18-Jähriger, der ebenfalls durch die Zeit reisen kann – scheint ihr ein Weggefährte. Gerade mit diesem aber hapert es im zweiten Teil ein wenig. Gwen wird von ihrer Cousine Lucy (Josefine Preuß) – selbstverständlich eine Zeitreisende – vor den Plänen der Loge gewarnt und vertraut ihr. Gideon aber steht nach wie vor zu den Oberen, was die Beziehung der beiden Hauptakteure vor eine arge Probe stellt.

Saphirblau – Neue Figuren bereichern Teil zwei

Zentrale Bedeutung erhält auch der Graf von St. Germain (Peter Simonischek), vor welchem Lucy warnt und der möchte, dass Gwen und Gideon ihm genetische Proben von allen zwölf Auserwählten zukommen lassen. Außerdem sollen Gideon und Gwen ins Jahr 1783 reisen, um Feinde der Loge an ihrem Wirken zu hindern. Die unterschiedlichen Ansichten des jungen Liebespaares, deren Geschichte in „Saphirblau“ noch ausführlicher thematisiert wird als in „Rubinrot“, erschweren den Zusammenhalt. Insofern sorgt der Mittelteil der Trilogie für die erste ernsthafte Belastungsprobe. Ob die Beiden dem standhalten, liegt auch an der Unterstützung von Figuren, die in „Saphirblau“ neu einsteigen. Zu ihnen gehört in erster Linie Gideons Bruder Raphael (Lion Waszyk). Eine absolute Bereicherung ist auch der sprechende Wasserspeier Xemerius (Stimme: Rufus Beck). Insbesondere die Szenen des Letztgenannten steigern die Vorfreude auf das Finale „Smaragdgrün“.


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