Robert Galbraith – Der Ruf des Kuckucks unser Buchtipp:

Galbraith - Der Ruf des KuckucksBereits Anfang August haben wir an dieser Stelle auf „The Cuckoo´s Calling“, eine bemerkenswerte Neuerscheinung des britischen Literaturmarktes, aufmerksam gemacht und eine Veröffentlichung hierzulande angepriesen. Genau diese steht in der nächsten Woche bevor. Dann kommen auch die deutschen Krimifans in den Genuss des Genredebüts von Autor Robert Galbraith. Im dazugehörigen Blogbeitrag haben wir Euch bereits erzählt, wer sich hinter diesem Literaten versteckt und wie das Ganze herauskam. Nun, fast vier Monate später, ist es endlich soweit und wir dürfen in „Der Ruf des Kuckucks“ die Unterhaltungsfähigkeiten der legendären J. K. Rowling auf ein Neues bewundern.

Der Ruf des Kuckucks reiht sich in die britische Krimitradition ein

Von der Insel hat man in den vergangenen Epochen ja schon so manchen tollen Detektiv kennengelernt. Ganz vorne rangieren in der Hitliste der besonderen Fährtenleser ein gewisser Herr Holmes und eine Miss Marple. Zugegeben, der Afghanistan-Veteran Cormoran Strike ist in seinem ersten Fall noch nicht zu einer derartigen Ikone aufgestiegen. Einen gewissen Unterhaltungswert und ausgewieften Spürsinn bringt aber auch er mit. Beladen mit mehreren Leiden, einem verlorenen Bein und einer verlorenen Verlobten, muss sich der Detektiv in „Der Ruf des Kuckucks“ zumeist mit weniger interessanten Fällen beschäftigen. Da kommt ihm Klient John Bristow ganz recht. Dieser zweifelt nämlich am Selbstmord seiner Adoptivschwester Lula und beauftragt Strike damit, das polizeiliche Gutachten auf dessen Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

Der Ruf des Kuckucks – Vom angesehenen Werk zum absoluten Bestseller

Schon nach wenigen Seiten von „Der Ruf des Kuckucks“ wird dem Leser klar, dass sich das gefragte Topmodel, welches nebenbei eine Beziehung zu einem drogenabhängigen Musiker führte, nicht einfach so umgebracht haben kann. Auch ihre mysteriösen Nachforschungen in der Londoner Unterwelt lassen das vermuten. Strike muss gemeinsam mit seiner 2.0-Version von Watson, der Zeitarbeiterin Robin, in den dunkelsten Ecken nachforschen, um das Wirrwarr irgendwie aufzuschlüsseln. Der Weg dahin ist in jedem Fall mit einigen Überraschungen bestückt. Nachdem im Übrigen die britischen Literaturhäuser das Rätsel um den bis dato unbekannten Autor entwirren konnten, stiegen die Verkaufszahlen immens. In Deutschland ist die erste Auflage von „Der Ruf des Kuckucks“ mit stattlichen 200.000 Exemplaren gedruckt worden. Das klingt dann schon sehr nach hohem Bestseller-Potenzial.


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