Keanu Reeves wird 50 Jahre

Matrix TrilogieEinen Schauspieler nur mit einer einzigen, von ihm ausgefüllten, Rolle gleichzusetzen, ist eigentlich nicht in Ordnung. Dennoch hat sich jeder Kinofan garantiert schon einmal bei genau einer solchen Denkweise ertappen müssen. Mir ganz persönlich geht das so bei einem gewissen Neo. Pardon, einem gewissen Keanu Reeves, den ich Zeit seiner schauspielerischen Leistungen stets als Hauptakteur aus der Matrix-Reihe bewertet und bewundert habe. Ohne Frage ist es keine leichte Sache, den im Libanon geborenen Actor außerhalb dieser surrealen Welt rund um die begnadete Trilogie zu bewerten. Dennoch aber täte man ihm unrecht, wenn man Keanu Reeves an seinem fünfzigsten Jahrestag nur auf seine eine Rolle beschränkt.

Keanu Reeves – Eine Karriere, die in den Achtzigern beginnt

Der erste Teil der „Matrix“ lief erst 1999 in den Kinos. Das mag im Jahr 2014 eine Ewigkeit her sein, da war aber genau betrachtet Reeves bereits seit fünfzehn Jahren im großen Filmgeschäft angekommen. Sein Debüt gab der Hobby-Bassist in der Fernsehproduktion „Frei für eine neue Liebe“ im Jahr 1985. Es folgten noch in den 1980ern „Bodycheck“ mit Patrick Swayze, die Filmkomödie „Der Prinz von Pennsylvania“ und „Gefährliche Liebschaften“, wo er neben John Malkovich, Uma Thurman und Michelle Pfeiffer glänzen konnte. Nach „Speed“ und „Im Namen des Teufels“ kam es dann Ende des Jahrhunderts zur Rolle, die ihn vom sehr guten zu einem der bekanntesten Schauspieler weltweit machen sollte.

Neo macht Keanu Reeves zur Legende

Mit „Matrix“ gelang Keanu Reeves, den Besitzer des Sterns Nummer 2277 auf dem legendären Walk of Fame, schließlich der ganz große Wurf. Wenngleich die nachfolgenden Teile, „Matrix Reloaded“ und „Matrix Revolutions“, die beide im Jahr 2003 auf der Kinoleinwand anliefen, nicht mehr ganz so spektakulär aufgenommen wurden, handelt es sich bei der Reihe doch um eine der einflussreichsten, die je in Hollywood geschaffen wurden. Die Welt, in die Thomas A. Anderson alias Neo alias Keanu Reeves dort entführt wurde, zog nicht nur Millionen Science-Fiction-Fans in den Bann, sondern bewies auch, dass selbst Genre-Distanzierte bestens unterhalten werden können. Reeves war ein wesentlicher Bestandteil des Ganzen, weshalb es umso wichtiger erscheint, ihm zumindest an seinem Ehrentag dafür zu danken. Zumal die Palette damit noch lange nicht beendet ist. Auch in seiner letzten Darbietung, in „47 Ronin“, verstand es der nunmehr Fünfzigjährige schauspielerisch zu überzeugen.


Leider gibt es noch keine Kommentare Schreib den ersten!
Kommentar schreiben

Folge buecher.de bei Twitter