Reclam-Werke – faszinierend und lang bewährt

Seit 1947 erscheinen im Reclam-Verlag regelmäßig Bücher. Die Palette reicht von Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“ über Nick McDonells „Twelve“ bis hin zu Cormac McCarthys Roman „The Road“. Einige der verlegten Bücher bei Reclam sind sogar so beliebt, dass sie es ins Kino schafften. Auf die eben genannten Werke werden wir nun einmal näher eingehen.

Die Handlung in Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“ trägt autobiografische Züge. In diesem Roman wird Goethes platonische Beziehung zur bereits verlobten Charlotte Buff  frei-literarisch beschrieben. Der Suizid Werthers trägt das Motiv der Selbsttötung eines guten Freundes Goethes. Aufgrund der Tatsache, dass dieses Buch schon sehr alt ist, könnte die Sprache in diesem Roman gewöhnungsbedürftig sein. Dennoch kann man sich gut in die Geschichte hineinversetzen.

In Nick McDonells „Twelve“ geht es um eine Gruppe Jugendlicher in New York, eine sogenannte privilegierte „lost generation“, die denkt, dass sie sich alles leisten kann. Dennoch endet deren Leben in einer Katastrophe, nicht zuletzt auch wegen der neuen harten Droge „Twelve“. Sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene ist dieses Buch zu empfehlen. Wer eher ein Lesemuffel ist, kann sich „Twelve“ jetzt auch im Kino anschauen.

Cormac McCarthys Roman „The Road“ beschreibt den Kampf ums Überleben eines Vaters und seines Sohnes in einer untergegangenen Welt. Sie versuchen Nahrung und Kleidung aufzutreiben und nicht selbst zum Opfer zu werden. Dieser Roman ist eine düstere Utopie, für die McCarthy 2007 den Pulitzer-Preis erhielt.

Viele Topseller sind im Reclam-Verlag erschienen und auch heute noch aktuell und gern gelesen. Wenn auch Sie sich für eines dieser Bücher interessieren, können Sie sich ruhig eine Runde bei buecher.de umschauen.


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