Unser Filmtipp: Der kleine Rabe Socke 2

Der kleine Rabe Socke 2Er ist ohne Frage einer der Hauptakteure der heutigen Kinderwelt - „Der kleine Rabe Socke“. Das war zu Beginn im Jahr 1996 überhaupt noch nicht absehbar. Illustratorin Annet Rudolph schuf für den wahnsinnig erfolgreichen Bilderband „Alles meins!“ einen kleinen Raben mit rot-weiß-farbener Ringelsocke. Die Figur schien anzukommen, es folgten zahlreiche Bücher zum kleinen Zwerg und später sogar eine Trickfilmreihe, die nicht weniger erfolgreich war. Behandelt wurden stets all jene Themen, die Kinder während des Heranwachsens beschäftigen und für das Leben prägen - Freundschaft, eigene Stärken, aber auch Schwächen. Das machte ihn auch zu einem festen Bestandteil des abendlichen Sandmännchens, bei welchem er immer mal wieder zu sehen ist. Ende 2012 flatterte der Ein-Socken-Träger erstmals über die Leinwand. Drei Jahre später ist mit „Der kleine Rabe Socke 2 - Das große Rennen“ nun die Fortsetzung zu sehen.

Der kleine Rabe Socke 2 glänzt mit tollen Stimmen

Ute von Münchow-Pohl und Sandor Jesse präsentierten 2012 eine Kinofassung, die dem kleinen Raben durchaus gerecht wurde und auch beim Zuschauer wahnsinnig gut ankam. Dank des Erfolgs darf sich das Regie-Duo auch bei der Fortsetzung beweisen. „Der kleine Rabe Socke 2“ setzt auf die bewährten Elemente und zeigt all jenen Charme der schon den ersten Animationsfilm mit Erfolg segnete. Ein Grund, warum auch die Fortsetzung einschlagen wird, liegt in der Sprecherauswahl von „Der kleine Rabe Socke 2 - Das große Rennen“. Jan Delay kommt erneut die Titelrolle zu, das Dachs-Duo wird von Anna Thalbach und ihrer Mutter Katharina intoniert, Constantin von Jascheroff hat für Biber Henry eingesprochen. So entsteht eine gesunde Mischung und jeder der einzelnen Charaktere besticht mit eigenen tollen Facetten.

Der kleine Rabe Socke beim Seifenkistenrennen

Rabe Socke selbst sorgt für eine Fortsetzung seiner Geschichte. Nur, weil er nascht, stürzt die Vorratskammer bei Frau Dachs ein. Sämtliche Nahrungsvorräte gehen im Fluss verloren. Gerade für den Winter sind das besonders düstere Aussichten. Aber Socke wäre nicht Socke, wenn er nicht eine Idee hätte, mit der sich alles wieder ins Reine schieben ließe. Trotz Fahrverbot will er im Wald an einem Seifenkistenrennen teilnehmen und 100 Goldmünzen absahnen. Der einzige echte Gegner scheint Papagei Rinaldo (Maximilian Artajo), wenngleich der gar nicht so gerne Rennen fahren möchte und es nur aufgrund der familiären Wurzeln tut. Sein Vater ist schließlich sieben Mal Weltmeister gewesen. In Mario-Kart-Manier werden während des Rennes Tannenzapfen durch die Gegend geschossen und heftige Manöver gefahren. Da ist es auch wichtig, ein gutes Team an seiner Seite zu haben. Genau darum geht es in „Der kleine Rabe Socke 2 - Das große Rennen“, der Teamgedanke und eben nicht der egoistische Erfolg. 


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