Preis der Leipziger Buchmesse 2012 – die Nominierten der Kategorie Sachbuch

Sie rückt immer näher, die Leipziger Buchmesse 2012 und natürlich soll sie auch in dieser Woche unser ganz besonderes Augenmerk erhalten. Nachdem wir uns beim letzten Mal den neuen Errungenschaften der Belletristik gewidmet hatten, werfen wir in dieser Woche einen Blick auf die Nominierten in der Kategorie Sachbuch. Dank des buecher.de und Marco Polo Reisespecials kann sich ein glücklicher Gewinner auf die Leipziger Buchmesse begeben.

„Wie wir begehren“ von Carolin Emcke

Der Titel lässt es eigentlich schon erahnen. Emcke schreibt über das große Thema Begierde und ohne Frage lassen sich eigene Empfindungen da nicht einfach so ausblenden. Deshalb richtet sich ihr Werk zwar auch an die grundlegenden Phänomene der menschlichen Begehrlichkeiten, ist aber auch persönlich eingefärbt.

„Aufklärung“ von Manfred Geier

Sie ist Programm unseres Lebens und selbstverständlich auch bei Manfred Geier. Die Aufklärung, einst philosophische Epoche, zieht sich bis heute in unsere Diskussionen, behandelt Verstand und Empfindung, wohlgemerkt persönlicher Individuen. Ob mit Bezug auf Kant oder Rousseau, Arendt oder um aktuell zu bleiben Habermas – sie alle ergreifen mit Manfred Geier Partei für ein aufgeklärtes Denken.

„Alfred Döblin“ von Wilfried F. Schoeller

Alfred Döblin blieb eine Huldigung seiner literarischen Werke zu Lebzeiten verwehrt obwohl er mehrmals für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen wurde. Am bekanntesten wurde Alfred Döblin mit seinem Roman Berlin Alexanderplatz. Die erste umfassende Döblin-Biografie, von Wilfried F. Schoeller, holt den großen Unbekannten der Literaturgeschichte wieder aus der Versenkung.

„Weiße Magie“ von Lothar Müller

Es ist die Substanz, dank der ich persönlich zum Lesen gefunden habe und natürlich auch nach Jahrhunderten noch Grund dafür, dass überhaupt eben jener Bereich bestehen kann. Papier ist eines unser höchsten Güter und dank Lothar Müller kann man jetzt auch alles rund um das weiße Gut in Erfahrung bringen. Wo kommt es her, was konnte es bewirken und welche Zukunft hat Papier?

„Verbrannte Erde“ von Jörg Barberowski

Wenn man über die Person Stalin spricht oder schreibt, kann man es eigentlich nur auf zwei Wegen tun. Man kann entweder für oder gegen ihn Partei ergreifen. Für zweites hat sich Barberowski entschieden und in seinem Stück Kulturgut die gesamten Gewaltexzesse des Herrschers, der Millionen das Leben kostete und so seiner Paranoia freien Lauf ließ, zusammengefügt.


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