Die Pinguine aus Madagascar – Unser Filmtipp

Die Pinguine aus MadagascarManchmal gibt es Filme, deren großartiger Unterhaltungswert schon im Voraus klar ist. Das tatsächliche Ausmaß aber kann niemand vorhersehen, schon gar nicht, wenn sich einzelne Charaktere in den Vordergrund spielen, die man vorher gar nicht so recht auf dem Zettel hatte. Es gibt wohl kein besseres Beispiel als das Pinguin-Quartett aus „Madagascar“, welches das Animationsabenteuer inmitten der vielen liebenswerten Protagonisten noch mal ein wenig beeindruckender machte. Nun bekommen „Die Pinguine aus Madagascar“ endlich ihre ganz eigene Geschichte. Der Film basiert auf den tragenden Elementen, die sich bereits in der gleichnamigen Fernsehserie auf Nick bewährt haben, setzt aber auch einige ganz neue Highlights.

Die Pinguine aus Madagascar mit den Stimmen der Fantastischen Vier

Wie die Minions in „Ich – Einfach unveränderlich“ oder Timon und Pumba in „Der König der Löwen“ haben auch die einzelnen Teile von „Madagascar“ in den Nebenrollen die eigentlichen Stars sitzen. Wohl dosiert eingesetzt, sorgten Skipper, Kowalski, Rico und Private da schon für die herausragenden Momente. In ihrem ersten eigenen Kinoabenteuer werden die einzelnen Crewmitglieder in der deutschen Version von den Fantastischen Vier synchronisiert. Smudo, Michi Beck, Thomas D. und An.Ypsilon schaffen es in Perfektion, die einzelnen sehr unterschiedlichen Charaktere zu verdeutlichen. So ist Skipper der forsche Anführer, Kowalski das Genie voller Ideen, Rico der Hitzkopf und Private der Kleine, den so wirklich niemand wahrnehmen möchte. Gemeinsam aber funktioniert das Quartett und beweist nicht allein im Vorspann, dass es sich bei „Die Pinguine aus Madagascar“ um keine gewöhnlichen Vertreter ihrer Art handelt.

Die Pinguine aus Madagascar in ihrer Mission

Das erste Abenteuer erwartet die vier gleich zu Beginn. Noch klitzeklein wollen sie nicht wie die anderen Artgenossen in Reihe und Glied marschieren und jagen stattdessen lieber einem verloren gegangenen Ei hinterher. Spannend weiter geht es bei ihrem Einbruch in Fort Knox, wo sie keinesfalls nach Unmengen Gold, sondern lieber den verborgenen Käsechips suchen. Ein finsterer Tintenfisch und menschlicher Forscher in Personalunion beendet den Ausflug. Besagter Dave bzw. Dr. Octavius Bryne (John Malkovich) entführt die vier nach Venedig und plant alle Pinguine auszulöschen, weil sie ihm einst die Show gestohlen haben. Zum Glück werden „Die Pinguine aus Madagascar“ von einem Agententeam um Wolf (Heino Ferch) gerettet. So bekommen sie die Chance, der Bande um Dave schlagkräftig entgegenzutreten. Dass das turbulent wird und einige lustige Momente mit sich bringt, sollte jedem klar sein. Äußerst interessant ist auch die Rolle von Schneeeule Eva, für die ESC-Siegerin Conchita Wurst ihre Stimme zur Verfügung stellte.

 


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