Das sind die Gewinner der Oscars 2016

SpotlightDie legendären Academy Awards waren auch in der vergangenen Nacht wieder ein grandioses Festival, bei dem sich nicht nur die absolute Elite der Schauspielkunst in Los Angeles zusammenfand, sondern auch einige politische Botschaften verkündet wurden. Die 88. Ausgabe war eine tolle Oscarnacht. Nicht nur, weil Lady Gaga einen sehr bewegenden Song performte und nicht nur, weil ein Streifen zum Besten Film auserkoren wurde, der sich einer wichtigen und oftmals totgeschwiegenen Thematik widmet. Nein, auch weil Chris Rock als Moderator mit gewohnter komischer Grundhaltung die Rassismus-Diskussion rund um die Academy Awards torpedierte und ein Darsteller einen Goldling gewann, dem man diesen schon lange gegönnt hat.

The RevenantDie Oscars 2016 – DiCaprio endlich am Ziel

Zugegeben, er musste ganz besonders lange warten und das, obwohl er sich in der Vergangenheit wie kein Zweiter mit all seinen schauspielerischen Facetten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, präsentierte. Fünfmal war Leonardo DiCaprio bereits für einen Oscar nominiert, alleine dreimal für den als Bester Hauptdarsteller. Bisher ging er immer leer aus. Mit der Darbietung im Drama „The Revenant – Der Rückkehrer“ hat er es nun endlich geschafft. Derart lange warten musste Brie Larson nicht. Die Kalifornierin heimste mit gerade einmal 26 Jahren den Oscar für die Beste Hauptdarstellerin ein. Sie verdankt es ihrer Rolle im Thriller „Room“. Komplettiert wird das Gewinnerquartett von Mark Rylance (Bester Nebendarsteller für seine Rolle in „Bridge of Spies“) und Alicia Vikander (Beste Nebendarstellerin für die Rolle in „The Danish Girl“).

Mad Max Fury RoadSechs Oscars für „Mad Max: Fury Road“, den wichtigsten für „Spotlight“

Er war der einzige Streifen, der irgendwie so gar nicht in die Oscarliste passte und ist am Ende dennoch einer der großen Sieger des Abends. „Mad Max: Fury Road“ ging in zehn Kategorien als Nominierter an den Start und gewann am Ende sechs Oscars, wenn auch vorranging in den technischen Kategorien. Zum Vergleich: „The Revenant“ bekam nur drei von zwölf möglichen. Zum Besten Film wurde „Spotlight“ auserkoren. Regisseur Tom McCarthy widmete sich den US-Journalisten, die den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche recherchierten. Auch in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch ging die Trophäe an „Spotlight“. Grund zum Feiern hatte Alejandro G. Inarritu, der nach „Birdman“ im letzten Jahr für „The Revenant“ den zweiten Academy Award für die Beste Regie in Folge bekam.


Leider gibt es noch keine Kommentare Schreib den ersten!
Kommentar schreiben

Folge buecher.de bei Twitter