Die Sieger der Oscars 2014

GravityDie 86. Verleihung der begehrten Academy Awards in der vergangenen Nacht war eine der ganz großen Überraschungen. Die im Volksmund ganz gerne als Oscar bezeichnete Prämierung filmischer Glanzleistungen ist nicht ohne Grund die am höchsten dekorierte Ehrung, die es im Filmbusiness abzuräumen gibt. Dementsprechend hoch ist auch die Dichte an Prominenz, die das Dolby Theatre in Los Angeles jährlich glänzen lässt. Moderatorin Ellen DeGeneres, die neben Whoopie Goldberg die einzige Dame ist, die jemals ohne männlichen Co-Moderator durch die Veranstaltung führte, verzückte den Abend mit hübschen Anekdoten. Jede Menge glückliche Gewinner und ein ganz großer Verlierer – Das sind die Geschichten der 86. Oscars.

Der Abräumer bei den Oscars 2014 heißt Gravity

Für insgesamt zehn Oscars nominiert war David O. Russells Ganovenkomödie „American Hustle“, unter anderem für die legendären Big Five. Am Ende der langen Oscarnacht nahm der große Favorit nicht einen einzigen Goldling mit nach Hause. Da fiel die Ausbeute von Hauptkonkurrent „Gravity“ doch wesentlich umfassender aus. Alfonso Cuaróns Weltraum-Thriller mit Sandra Bullock und George Clooney heimste sieben Statuen ein, wobei mit der Besten Regie nur ein einziger aus den Königsdisziplinen kam. Dennoch zählt man zu den großen Gewinnern. Das trifft definitiv auch auf „12 Years a Slave“ zu. Steve McQueens Geschichte siegte dreimal, wurde als Bester Film und Bestes adaptiertes Drehbuch ausgezeichnet. Zusätzlich gab es für Lupita Nyong’o den Oscar als Beste Nebendarstellerin.

Die Oscars 2014 gehen an Blanchett, McConaughey, Nyong’o und Leto

Damit zählt die gebürtige Mexikanerin mit kenianischen Wurzeln zu einem Schauspiel-Quartett, das in dieser Form die wenigsten auf dem Schirm hatten. Nyong’o sorgte dafür, dass unter anderem Julia Roberts und Jennifer Lawrence verdutzt aus der Wäsche schauten. Gegen ebenfalls starke Konkurrenz konnte sich Cate Blanchett (Beste Hauptdarstellerin für „Blue Jasmine“) behaupten – Amy Adams, Sandra Bullock und Meryl Streep hofften auf eine Prämierung. Bei den Männern ging Langzeitwartepatient Leonardo DiCaprio ebenso wie Christian Bale leer aus. Das Rennen machte Matthew McConaughey für seine Darbietung in „Dallas Buyers Club“. Grund zur Freude gab es für die Crew um Regisseur Jean-Marc Vallée noch mehr, denn auch der Beste Nebendarsteller Jared Leto sackte einen Oscar ein.


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