Nur noch 3 Tage bis zur Bundestagswahl – wie sehen die Umfragen aus?

Noch drei Tage bis zur Wahl. Von Endspurt allerdings ist in den Medien nichts zu spüren. Die Parteien bleiben friedlich und machen mit nichts so richtig von sich reden. Einziger Aufreger das gestrige TV-Duell der Generalsekretäre der großen Parteien bei „Hart aber fair“. SPD-Generalseketär Hubertus Heil traf auf sein Pendant aus der FDP Dirk Niebel und wurde deutlich gebeten, doch „nur einmal den Mund zu halten“. In Fahrt kam die Diskussionsrunde ein wenig, als GRÜNEN-Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke auf das Fehlen von GRÜNEN-Spitzenkandidat Jürgen Trittin mit den Worten er sei wohl „eine Baumschule besuchen“ angesprochen wurde. Energisch verbat sich Frau Lemke das „ständige Zwischenquatschen der Kerle“. Und auch CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt fühlte sich zwischen den beiden Herren nicht mehr ganz wohl und wollte seinen Platz dort räumen. Selbstverständlich ermuntert durch Steffi Lemke blieb er erst recht sitzen – vielleicht aus Trotz? Man weiß es nicht, denn im weiteren Verlauf machte sein Amtsbruder aus der Schwesterpartei der CDU Generalsekretär Ronald Profalla mehr von sich reden und versuchte Harmonie zwischen den Parteien, tunlichst nicht aufkommen zu lassen. So persönlich die Gespräche in der von Frank Plasberg moderierten Sendung waren, so wenig spezifisch und aussagekräftig waren die Positionen der Parteien, deren Ideen und deren Lösungen. Schöner und unterhaltsamer wäre hier das Shakespeare Stück „Viel Lärm um nichts“ gewesen. Als Erkenntnis bleibt uns jedoch der Blick auf die jüngsten (vom 23. September 2009) Umfrageergebnisse zur Bundestagswahl:


Wo stehen die Parteien? Was haben ihnen die Auftritte und Äußerungen in den Medien gebracht?





Sowohl Allensbach als auch Forsa geben nahezu identische Zahlen aus: Knapp führend bleibt die CDU/CSU mit 35%. In einer Koalition mit der FDP (13%) wären sie stärkste Kraft. SPD mit 24% müsste in den grünen Apfel beißen (11%) und den vielleicht sauren Geschmack am roten Tuch der Linken (10%) abwischen; erst dann bildeten sie die stärkste Kraft.


Bei studiVZ ist im Vergleich zur Vorwoche wieder alles ganz anders: Die Piratenpartie liegt mit fast 36% ganz klar vorn. CDU/CSU, GRÜNE und SPD pendeln sich bei knapp über 14% ein. FDP erreicht fast 10% und die Linke knapp über 7%. Ginge es nach den Wählern der studiVZ/ meinVZ-Nutzer, würde nur eine Freundschaftskoalition aus allen etablierten Parteien gegen die neu gebildete Piratenpartei bestehen können.



Entscheidend aber ist, was am Sonntag herauskommt. Um 18 Uhr wissen wir mehr!


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