Musiktipp: Will.i.am – #willpower

Will.i.am - willpowerZugegeben, der Kalifornier William James Adams Jr. wird den wenigsten Menschen ein Begriff sein. Trotzdem darf man sich sicher sein, dass ihn die überwiegende Anzahl kennt. Nicht unter seinem bürgerlichen Namen, mit dem der nunmehr 38-Jährige einst das Licht der Erde erblickte, dafür aber unter seinem durchaus berühmten Synonym Will.i.am. Unter diesem macht er bereits seit einigen Jahrzehnten Musik. Der ganz große Durchbruch gelang seiner Band im Jahr 2003, als mit Sängerin Stacy „Fergie“ Fergusen ein weibliches Element zu den Black Eyed Peas stieß. Mit dem Album „Elephunk“ und speziell der ersten Singleauskopplung „Where Is The Love?“ stürmte das Quartett die Charts. Nun, zehn Jahre später, zählt Will.i.am zum Who is Who der Musikszene. Mit „#willpower“ präsentiert er uns sein bisher viertes Soloalbum.

Wenn der Meister fragt, kommen alle

Auch, wenn die ersten beiden Soloalben nicht wirklich hochwertig einschlugen, ließ sich auch auf diesen bereits musikalisches Talent entdecken. Umso überraschender war es, dass der Rapper 2007 mit „Songs About Girls“ heftig floppte. 2013 wird das wohl nicht passieren. Zu gut ist einfach das Ensemble, das sich Will.i.am für das Album zur Unterstützung holte. Darunter ist nicht nur Britney Spears, mit der „Scream & Shout“ mal eben in 71 Ländern die iTunes-Chartspitze stürmte, sondern auch eine Riege weiterer Aushängeschilder des Genres. „ This Is Love“ mit Eva Simons zum Beispiel oder „Let´s Go“ mit Chris Brown gehören ebenso zur Platte. Dazu gesellen sich mit Miley Cyrus, Nicole Scherzinger und Justin Bieber nicht gerade unbekanntere Gesangstalente.

Gute Mixtur toller Klänge

Die Platte muss einschlagen. Nein, sie wird es, schließlich zeigt Will.i.am ein wirklich breites Repertoire. Die Auswahl der einzelnen Gastparts darf durchaus als Indiz für die Vielseitigkeit gewertet werden. Es ist klar, dass selbst die ganz Großen des Business springen, wenn einer fragt, der unter anderem bereits für Michael Jackson oder U2 produziert hat. Die Variabilität zeigt sich in verschiedenen Rhythmen, soften Parts und absoluten Partytracks. Während Bieber beispielsweise bei „#thatPower“ für die poppige Anekdote sorgt, frischen die Rapzeilen von Will.i.am zwischendurch auf. Dass er sich bei Titeln wie „Far Away from Home“ oder „Fall Down“ einmal mehr als begnadeter Melodienauswähler beweist, sollte ebenso erwähnt werden.


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