The Voice of Germany 2012 – Nick Howard

The Voice of GermanyCastingstars haben es in der Regel, zumindest was den Einstieg in die jeweilige Branche angeht, relativ leicht. Experten kümmern sich darum, dass ihre erste Tournee gut gebucht wird, die Platten vielfältig gedruckt und einzelne Musikvideos abgedreht werden. Den Wenigsten von ihnen aber ist es in der Vergangenheit gelungen dieses erste Sprungbrett dafür zu nutzen, eine lange Karriere mit regelmäßigen Chartpositionen führen zu können. Aus Deutschland könnte man da mit den No Angels und vielleicht auch noch Mark Medlock entgegnen. Die Masse jedoch verschwindet nach kürzester Zeit wieder in der Versenkung. Mit Nick Howard, der sich seit Freitagabend Gewinner der zweiten Staffel von The Voice of Germany nennen darf, versucht es nun ein neues Gesicht.

Team Rea holt sich den Sieg

In der ersten Ausgabe des beliebten Castingformats konnte sich Ivy Quainoo aus dem Team The BossHoss durchsetzen. Klar, dass die drei anderen Jurymitglieder in diesem Jahr von  Beginn an alles daransetzten, den Cowboys die Titelverteidigung zu vermasseln. Dementsprechend unterhaltsam ging es in den Blind Auditions los, wo manch lustiger Spruch zwischen den Coaches fiel. Schon dort zeigte sich, dass Rea Garvey ein ganzes Bündel an Talenten für sich gewinnen konnte, die für einen Sieg in Frage kommen. Nick Howard, für den sich im Übrigen auch Nena, Xavier Naidoo und die Vorjahressieger umdrehten, musste sich so auf seinem Weg zum Finale gegen hochkarätige Gesangsästheten durchsetzen. So wirklich knapp wurde es für den Briten, der in seiner Heimat bereits zwei Alben herausbrachte, mit Stars wie Jack Johnson im Studio stand und Konzertsäle füllen konnte, jedoch nie. Die mehr als 40%, die er im großen Finale sammeln konnte, stellen demnach keine allzu große Überraschung dar.

Das perfekte Gesangspaket

Ohne Frage hat das Finale von The Voice in diesem Jahr wieder ganz besondere Maßstäbe gesetzt. Die vier Kandidaten durften neben den Duetten mit ihren Coaches und der Präsentation des eigenen Songs mit aktuellen Topstars performen. So versuchte sich der Viertplatzierte James (Team The BossHoss) mit Latina Nelly Furtado, der Dritte Michael (Team Xavier) mit Popstar Leona Lewis und Nenas Kandidatin Isabell beim gemeinsamen Klavierauftritt mit Birdy. Der dreißigjährige Nick brillierte an der Seite von Emeli Sandé und zeigte dort einmal mehr, welch musikalisches Gesamtpaket er mit sich bringt. Der sympathische Sieger, der sich nach dem Gewinn zunächst einmal der unterlegenen Isabell zuwendete, freut sich nun auf turbulente Wochen. Neben der Tour mit den acht Halbfinalisten der Show wird er in der nächsten Zeit unter anderem sein eigenes Album einsingen. Die Hitsingle „Unbreakable“, die er typisch für The Voice selbst komponiert hat, darf sich schon jetzt auf eine hohe  Chartposition freuen. Wir freuen uns bereits auf das dazugehörige Video.


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