Musiktipp: Joss Stone – The Soul Sessions Volume 2

Joss Stone - The Soul Sessions Vol. 2Das große Ungewisse wartet auf einen Musiker, wenn er sich daran versucht, einen Klassiker in seine Zeit zu transferieren. Die so genannten Coversongs können einschlagen wie ein Tornado. Manche von ihnen sind sogar erfolgreicher als das Original. Andere wiederum floppen und können gleichbedeutend mit dem Karriereende sein. Ein gern gewähltes Medium ist es, die Songs gemeinsam mit dem oder den ehemaligen Gesangsästheten einzuspielen und so auch die originalen Interpreten neu in den Fokus zu rücken. Soulsängerin Joss Stone hat diese zumindest an ihrem neuen Werk mitarbeiten lassen. Die Fortsetzung ihres Debütalbums schließt perfekt an den ersten Sampler an und schafft es einmal mehr, große Soulklassiker in einer neuen Art zu präsentieren. Am 24.08 veröffentlicht sie mit „The Soul Sessions Volume 2“ so ein weiteres Highlight, auf dem wir ihrer ganz besonderen Intonation lauschen dürfen.

Sängerin, Schauspielerin und Model

Eigentlich ist die in Dover geborene Joss Stone, die genau genommen als Jocelyn Eve Stoker das Licht der Erde erblickte, für ihre kraftvolle Stimme bekannt. Diese aber nutzt sie nicht ausschließlich für die Musik. Auch in der Schauspielerei konnte sie bereits erste Erfahrungen sammeln. So nahm sie bei „Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter“ ebenso eine Rolle ein wie in zwei Staffeln des TV-Highlights „Die Tudors“. Auch als Model probierte sie sich für kurze Zeit. Dass ihre große Bühne jedoch nach wie vor die Musik bleibt, zeigt sich in ihrem mittlerweile sechsten Solo-Album, wenn man das Best-Of-Projekt mal außen vorlässt.

Elf Tracks, die unter die Haut gehen

Stone ist eine sehr vielseitige Musikerin. Das stellte sie zuletzt beim Bandprojekt „Superheavy“ mit Mick Jagger und Damian Marley unter Beweis. Auch ihre vielen Soundtrackbeigaben zu verschiedenen Filmen wie „Alfie“, „Sex and the City“ oder „Fantastic Four“ zeigen ihren variablen Gesang. Im neuen Album nun hat sie elf Tracks mit ihrer ganz eigenen Interpretation versehen. Besonders erwähnenswert sind dabei vor allem die Neuauflage von „The High Road“ der Broken Bells und „The Love We Had“ von den Dells. Mir in den Ohren  geblieben ist zudem der Klassiker „Teardrops“, den Stone mit Gefühl singt und dennoch schwungvoll darlegt.

 


Leider gibt es noch keine Kommentare Schreib den ersten!
Kommentar schreiben

Folge buecher.de bei Twitter