Moira Young debütiert mit „Dustlands – Die Entführung“

Was gibt es in einer Welt, die nach uns kommt, nach uns und nach unseren Kindern, womöglich Kindeskindern? Die Zukunft kann man nicht voraussehen, alles Vermutete ist reine Spekulation. Wir verdanken es der Literatur, dass sie uns Szenarien aufzeigt, die irgendwann mal so existieren könnten. Moira Young wagt es in ihrem Debütroman „Die Entführung“ solch ein Szenario aufzuzeigen und leitet dadurch eine spannende neue Fantasy-Saga ein. Die Reihe „Dustlands“ zeigt das Leben in einer Welt, die nach der unseren existiert und die Gefahren parat hält, welche Hauptprotagonistin Saba vor schier unlösbare Aufgaben stellt.

Selten war man so von einem Erstlingswerk beeindruckt, denn die ehemalige Schauspielerin und Opernsängerin zeigt auch in ihrem dritten kulturellen Versuchsfeld hohes Talent. Der Leser wird von der Geschichte der 18-jährigen Saba gefesselt und Zeuge ihres erbitterten Kampfes. Ihr oberstes Ziel liegt darin, dass der entführte Zwillingsbruder die Heimat Silverlake wieder mit eigenen Augen sehen darf. Dafür pilgert sie durch eine Welt, die der unseren so verschieden scheint, nichts Bekanntes bereithält und von einem Tyrannen beherrscht wird. Wie viel Gutes gibt es in einer Welt ohne Bücher, ohne Zivilisation und Infrastruktur? Könnte es der mysteriöse Liebhaber sein oder sind es die Rebellinnen, die sie in der Arena zu Hopetown im Kampf unterstützen wollen? Fragen, auf die es zunächst keine Antworten gibt, doch die Sabas Schicksal entscheiden werden. Man kann auf die nachfolgenden Romane der Saga mehr als nur gespannt sein.


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