Das Schloss der Träumenden Bücher von Walter Moers – Unser Buchtipp

Moers - Das Schloss der Träumenden BücherWalter Moers hat seinen Lesern in den vergangenen Jahren zahlreiche phantastische Lesestunden beschert. Der Vater von Käpt´n Blaubär schuf mit dem Kontinent Zamonien einen Ort, in den sich Kinder, aber auch Erwachsene gerne verirren. Der zauberhafte Charme des fiktiven Kontinents lädt dazu ein, sich fallen zu lassen und den spannenden Geschehnissen zu lauschen, die der Zeichner und Autor Moers für seine Fans bereithält. Sechs Mal war Zamonien bereits Ort seiner Erzählungen. Mit „Das Schloss der Träumenden Bücher“ wurde nun sein neuester Band für Oktober angekündigt.

Das Schloss der Träumenden Bücher – mit Spannung erwartet

2004 präsentierte Walter Moers mit „Die Stadt der Träumenden Bücher“ den vierten Band, der im geheimnisvollen Zamonien spielte. Hildegunst von Mythenmetz, den man schon aus den vorherigen Werken bestens kannte, fungierte dort einmal mehr als Hauptakteur und Autor aus Zamonien. Moers übersetzt dem Leser dessen Schriften und lässt ihn so unmittelbar teilhaben. Auch im daran anschließenden Teil, „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“, verlagerte er die Ereignisse in die Stadt Buchhaim, die als Obertitel der angedachten Trilogie genutzt wird. Das große Finale erwartet die Lesefans nun Anfang Oktober. Schon jetzt aber ist klar, was uns in „Das Schloss der Träumenden Bücher“ widerfahren wird.

Das Schloss der Träumenden Bücher – Der Anfang vom Ende

Genau genommen hat uns Walter Moers mit dem zweiten Band in optimaler Cliffhanger-Manier im Regen stehen lassen. „Hier fängt die Geschichte an“ lauteten die Worte, mit denen „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“ endete. Nun also erleben wir endlich das, wonach wir im gesamten sechsten Band der Zamonien-Reihe suchten. Es geht um das actionreiche Abenteuer des Hildegunst von Mythenmetz in den gefährlichen Katakomben Buchhaims. Von seinen Begleitern nach dem Orm-Rausch im Stich gelassen, begibt sich der beliebte Protagonist mitten durch den ominösen Ort, dessen Facetten Leib und Seele gefährlich nahe kommen könnten. Fantastisch verpackt und mit einem Stil gesegnet, der an Rabelais und E.T.A. Hoffmann erinnert, gelingt es Moers einmal mehr, uns alle beim Lesen zu fesseln.


Leider gibt es noch keine Kommentare Schreib den ersten!
Kommentar schreiben

Folge buecher.de bei Twitter