Minions – Unser Filmtipp

MinionsSie waren die heimlichen Stars in „Ich – Einfach unverbesserlich“ und spätestens ab dem zweiten Teil die wahren Garanten für den Erfolg des Animationsabenteuers. Nun bekommen die „Minions“ endlich die Ehre, die ihnen gebührt, einen eigenen Kinofilm. In dieser Woche wird die Leinwand in sanftem Gelb erstrahlen und zwar dank der Anwesenheit vieler kleiner Protagonisten. Die Helferchen mit eigener Sprache sind das Lustigste, was der Kinosommer zu bieten hat. Dank des Regie-Duos Pierre Coffin und Kyle Balda gibt es nun eineinhalb Stunden sattes Kinogelächter. Dass die Minions mittlerweile große Stars sind und es viele Fans auf der Welt gibt, zeigt sich auch bei der hochrangigen Synchronisationsbesetzung.

Minions wollen helfen, die Welt zu erobern

Nachdem „Ich einfach unverbesserlich 2“ fast eine Milliarde US-Dollar in die Kassen spülte, war es klar, dass die Hauptverantwortlichen dafür belohnt werden müssen. Dementsprechend war drei gelben Wichten bereits der Abspann gewidmet. Nun also endlich der langangekündigte Film, der auf den schlichten Namen „Minions“ getauft wurde. Die Story ist logische Folge der bisherigen Erlebnisse. Seit Urzeiten schon wünschen sich die Minions, einen Bösewicht zur Welteroberung zu bringen. Irgendwie aber scheitern alle Projekte. Auch Napoleons Russland-Feldzug muss fehlschlagen, weil die Bananenliebhaber ihre Finger im Spiel haben. Enttäuscht begeben sie sich in ihre Eishöhle. Doch nach kurzem Trübsalblasen ein Plan – Ein neuer Superschurke muss her. Kevin, Bob und Stuart (alle Pierre Coffin) machen sich auf die Suche und werden in Orlando fündig. Interessanterweise handelt es sich um eine Schurkin. Scarlet Overkill (Sandra Bullock, dt. Carolin Kebekus) hat sich vorgenommen Queen Elizabeth II. (Jennifer Sounders, dt. Ulrike Möckel) die Krone zu stibitzen. Mutiger Plan, der natürlich schief gehen muss, wenn die Minions mit von der Partie sind.

Minions – Ein lustiges Abenteuer in jeder Szene

899 Minions zählt der Film und man mag es kaum glauben, aber sie gleichen sich nicht alle. Bob beispielsweise hat Augen mit zwei unterschiedlichen Farben. Dennoch aber funktionieren die kleinen Gelblinge vor allem, weil sie so zahlreich und verwechselbar sind. Nicht umsonst spricht Regisseur Coffin alle höchstpersönlich. Verstehen kann der Zuschauer natürlich wieder kaum etwas. Wichtig ist das aber nicht, denn die Handlung ist trotzdem verständlich. Letztlich locken gerade die eigentümlichen Laute ein Lachen nach dem anderen hervor. Neben Bullock und Saunders gehören mit Michael Keaton, Steve Carell und Geoffrey Rush als Erzähler noch andere hochranginge Darsteller zum Stimmengefüge. Der Plot selbst kann sich ebenso sehen lassen. Wenn ein gigantischer Dinosaurier im Vulkan landet, ein Pharao unter einer Pyramide begraben wird und Dracula in Staub zerfällt, ist das schon sehenswert. Highlight ist eine Massendepression bei einem Fußballkick. Eines ist nach den gut 90 Film-Minuten klar. Schon jetzt freuen wir uns auf das Jahr 2017, wenn die Winzlinge in „Ich – Einfach unverbesserlich 3“ wieder auf der Leinwand zu sehen sind.


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