Michael Wigge reist ohne Geld bis ans Ende der Welt

Wir leben in einer Welt, in der kommunikative Netzwerke die gewöhnlichen Sprachbarrieren rund um den Globus längst im Keim erstickt haben. Iraner sprechen mit Franzosen, um sich über die neusten Tourdaten einer argentinischen Rockband auszutauschen. Passiert irgendwo auf der Welt ein Unglück, weiß man bereits wenige Augenblicke danach in 10000 Kilometern Entfernung bestens über das aktuelle Geschehen Bescheid. Wir sprechen hier nicht von der Zukunft, denn ganz aktuell twittern und facebooken wir. Wir sehen uns bei StudiVZ das Profil eines Kommilitonen an, der im nächsten Seminar ein Referat halten soll. Über sein Thema wissen wir nichts, aber dass er heute Abend noch ins Fitnessstudio geht, entnehmen wir seiner Pinnwand.

Es mag beinahe etwas Beängstigendes haben, wenn die ganze Welt über unsere Existenz Bescheid weiß und wir mit beinahe jedem in Kontakt treten können. Es ist aber auch durchaus von Vorteil, wenn man sich die Geschichte von Michael Wigge anschaut. Der ehemalige VivaPlus-Moderator und heutige Wahlberliner hat über das Netzwerk couchsurfing mehr als 40 Personen kennengelernt, bei denen er auf seinem großen Trip quer durch die Welt das Sofa als Schlafplatz nutzen durfte. Von der Antarktis bis Hawaii ist der Gute gereist, die Erlebnisse hat er in seinem Werk „Ohne Geld bis ans Ende der Welt“ zusammengefasst. Herausgesprungen ist eine Geschichte eines blinden Passagiers, der mit einem Mustang die Route 66 befährt und neben Filipinos Karaoke singt.


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