Magic Mike XXL – Unser Filmtipp

Magic Mike XXLDer Stripperfilm „Magic Mike“ zeigte den Kinozuschauern vor einigen Jahren nicht nur, wie fit Mister Channing Tatum ist, sondern auch wie viele Muskelpartien sich unter dem Shirt von Schauspielveteran Matthew McConaughey tummeln. Nun kommt unter dem viel aussagenden Titel „Magic Mike XXL“ die Fortsetzung ins Kino. Sie enthält exakt das, was sie laut Name bereits verspricht. Wir erleben ein Sequel, in dem die erfolgreichen Elemente des Vorgängers eingebunden werden, alles aber einen Tick mächtiger. Mehr Stripper in mehr Showeinlagen und natürlich mit mehr Frauen. Was Steven Soderbergh vor Jahren als eine Art Sozialdrama zusammenstellte, wird im Jahr 2015 unter dem einstigen Assistenten Gregory Jacobs zur XXL-Tanzfilm-Ausgabe.

Magic Mike back to the Kings of Tampa

Er hat sich von den Kings of Tampa abgekoppelt und endlich seinen Traum verwirklicht. Mike (Channing Tatum), einstiger Stripstar und Ikone für alle Jungtänzer, designt und fertigt nun Möbel. Seine kleine Firma kann zwar existieren, läuft aber nicht wirklich gut. Selbiges trifft auf das Thema Liebe zu. Als Ken (Matt Bomer), Tobi (Gabriel Iglesias), Richie (Joe Manganiello), Titos (Adam Rodriguez) und Tarzan (Kevin Nash) bei ihm aufkreuzen und ihn mit dem Angebot eines letzten großen Auftritts aus dem Spießertum herauslocken, ist er deshalb nicht ganz abgeneigt. Auf dem Weg zur Location erleben die Jungs einen Unfall, der sie zu einem kleinen Zwischenstopp veranlasst. Gemeinsam begeben sie sich in den Club von Rome (Jada Pinkett-Smith), die Mike dazu überreden möchte, den Auftritt der Jungs zu moderieren. Währenddessen kreuzt auch Fotografin Zoe (Amber Heard) ihren Weg.

Magic Mike XXL bietet eine gigantische Show

Highlight ist natürlich die Performance der muskelbepackten Darsteller in Myrtle Beach. Darüber hinaus gibt es aber auch schon viel Unterhaltsames zu begutachten. Wenn Mike erst einmal aus der alltäglichen Tristheit seines neuen Lebens herauskommt, nimmt „Magic Mike XXL“ langsam aber sicher an Fahrt auf. Da wird dann aus dem Nichts heraus an der Tankstelle gestrippt, Matt Bomer brilliert mit Schmusegesang und natürlich fließt bei allen Einlagen auch immer reichlich Alkohol, der zur Stimmung beiträgt. Da fällt es auch nicht negativ ins Auge, dass einer der Helden des ersten Films, Matthew McConaughey, in „Magic Mike XXL“ aus Kostengründen nicht mehr mit von der Partie ist. Kult-Regisseur Soderbergh ist im Übrigen auch bei der Fortsetzung mit dabei, er führte diesmal das Kommando an der Kamera, bleibt somit dem Ensemble erhalten und schenkt uns als Zuschauer tolle Szenen.


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