Mad Max: Fury Road – Unser Filmtipp

Mad Max Fury RoadErst vor wenigen Tagen konnte man im Fernsehen Filmhighlights aus den 1980ern bewundern. Die drei zu sehenden Einzelteile erzählten alle das Schicksal eines gewissen „Mad Max“, eines Einzelkämpfers, der heute als Ikone der Filmgeschichte anzusehen ist. 30 Jahre liegt die letzte Auskopplung bereits zurück und dennoch kennt selbst jeder, der erst in den 1990ern geboren ist, die australische Actionheld-Saga. Nach langen Produktionsproblemen sorgt Kult-Regisseur George Miller nun endlich dafür, dass es ein neues Abenteuer auf die Leinwand geschafft hat. Zwar konnte Mel Gibson nicht mehr für die Fortsetzung gewonnen werden. Mit Tom Hardy als Hauptakteur ist „Mad Max: Fury Road“ aber dennoch wieder zu einem großartigen Film entstanden.

Mad Max: Fury Road – Eine Fortsetzung mit Anlaufschwäche

Bevor es genauer um die Geschehnisse in „Mad Max: Fury Road“ gehen kann, muss man erklären, warum die Reihe so lange mit einem weiteren Teil auf sich warten ließ. Am Erfolg der vorherigen drei Teile lag das nämlich nicht. Auserzählt war die Geschichte auch bei weitem noch nicht. Dennoch aber vergingen von „Mad Max: Jenseits der Donnerkuppel“ bis zu dieser Woche satte drei Jahrzehnte. Regisseur Miller hatte immer wieder mit dem Budget zu kämpfen und irgendwann erforderte der technische Fortschritt für ein Endzeit-Science-Fiction-Drama eben auch stolze Summen, wenn man einen ernsthaft ambitionierten Blockbuster drehen wollte. Hinzu kamen dann auch noch die politischen Wirren der Welt. Eigentlich  sollte „Mad Max: Fury Road“ schon 2003 produziert werden. Die Sicherheit am Drehort Namibia legte das Projekt aber erst einmal auf Eis. Nun durfte das Team um Miller endlich die stolze Summe von 100 Mio. US-Dollar einsetzen. Sie haben das an den richtigen Ecken gemacht, denn die Actioneffekte im zweistündigen Streifen können sich sehen lassen. Da möchte man gar nicht glauben, dass angeblich nur 20 Prozent der Effekte aus dem Computer kommen.

Mad Max und Furiosa

Ganz nebenbei kann sich „Mad Max: Fury Road“ aber auch aufgrund der Story sehen lassen, was in diesem Genre nicht immer der Fall ist. Der einstige Polizist und jetzige Einzelkrieger Max Rockatansky (Tom Hardy) trifft mitten in der Wüste auf Furiosa (Charlize Theron). Diese möchte ganz allein durch die postakalyptische Szenerie pilgern – eine recht gefährliche Idee. Bemerkenswerterweise steckt mehr in der sonderbaren Furiosa, als Max sich vorstellen kann. Das merkt er, als er in die Fänge der Bande um Immortan Joe (Hugh Keays-Byrne) gerät. Dieser hat persönlich mehr als eine Auge auf Furiosa geworfen, weil sie die Ressource gestohlen hat, die einen in einer uns entfernten Zeit interessiert. Ziel der Begierde sind fünf junge Frauen, die potenziellen Mütter der nächsten Generation. Dank dieser Personenkonstellation ist in „Mad Max: Fury Road“ auch noch Platz für große Talente wie Zoe Kravitz (Toast) und Rosie Huntington-Whiteley (Splendid).

 


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  1. Das sind die Gewinner der Oscars 2016 - literia

    […] nicht in die Oscarliste passte und ist am Ende dennoch einer der großen Sieger des Abends. „Mad Max: Fury Road“ ging in zehn Kategorien als Nominierter an den Start und gewann am Ende sechs Oscars, wenn auch […]

    15.03.2016
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