London Has Fallen – Unser Filmtipp

London has fallenEinem Gerard Butler schaut man gerne über die Schultern, wenn er es mit Bösewichten aufnimmt und mal eben im Vorbeigehen die Welt rettet. Von seinen grandiosen Fähigkeiten konnte man sich erst am vergangenen Sonntagabend in „Olympus Has Fallen“ überzeugen. Da sorgte Herr Butler in Form des Secret Service Agents Mike Banning dafür, dass der US-amerikanische Präsident lebend aus einem vollkommen zerstörten Weißen Haus herauskam und der Globus nicht von einem koreanischen Terroristen dem Erdboden gleich gemacht wurde. Auch in „London Has Fallen“, der Fortsetzung des angesprochenen Blockbusters, beweist Gerard Butler mal wieder, wie geschult er sämtliche Nahkampftechniken beherrscht und wie zielsicher er im Umgang mit Distanzwaffen ist.

Nach Olympus, nun „London Has Fallen“

Dass der mittlerweile 46-Jährige stets in körperlicher Topform ist, hat er in diversen Filmen bewiesen. Man denke nur mal an „300“. Nun benötigt er oder zumindest sein Ego Mike Banning diese in „London Has Fallen“ auch in der kompletten Ausführung. Im Sequel zu „Olympus Has Fallen“ wollen Terroristen die Beerdigung des britischen Premierministers dazu nutzen, um durch einen Anschlag alle Politikgrößen der westlichen Welt zu eliminieren. Nachdem James Wilson mit Mitte Vierzig auf mysteriöse Art und Weise zu Tode gekommen ist, pilgern die führenden Staatsoberhäupter nach London. Unter ihnen auch US-Präsident Benjamin Asher (Aaron Eckhart), das Hauptziel des Anschlags, und sein Vize Allan Trumbull (Morgan Freeman). Nach den Vorfällen in Washington Jahre zuvor gehört auch Mike Banning zu den Begleitern. Er stößt im Vereinten Königreich auf eine Kollegin, die sich aber immer mehr als Dame mit gespaltener Zunge herauskristallisiert.

„London Has Fallen“ ist ein gewaltiger Blockbuster

Der iranisch-schwedische Regisseur Babak Najafi, der bisher nur mit schwedischen Produktionen von sich reden machte, tut gut daran, auf die Stärken des Vorgängerstücks zu setzen. So ist auch „London Has Fallen“ ein gewaltiger Action-Blockbuster mit gut gespanntem Spannungsbogen und feuergewaltigen Einstellungen. Zudem überzeugt das Trio Butler, Eckhart und Freeman wie schon im Vorgänger. Die Bösewichte, arabische Industrielle und Waffenhändler, kommen aus meiner Sicht nicht ganz an den koreanischen Psychopathen Kang aus „Olympus Has Fallen“ heran, wirken aber auch dank der Darbietung von Alon Moni Aboutboul („The Dark Knight Rises“) und Waleed Zuaiter („Männer, die auf Ziegen starren”) zumindest gut komponiert.


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