Lena gewinnt den ESC 2010 – Die große Zusammenfassung

Das Unglaubliche ist tatsächlich geschehen. Unser Star für Oslo Lena Meyer-Landrut hat den Eurovision Song Contest gewonnen und beschert Deutschland nach 28 Jahren wieder einen Sieg. Nun ist das überwältigende Musik-Fest vorüber und die Vorbereitungen für den ESC 2011 laufen bereits an. Zeit für ein Resümee dieses musikhistorischen Ereignisses.

Im Februar kannten sie kaum mehr als Familie und ein paar Freunde, heute ist Lena Meyer-Landruth ein europaweit gefeierter Star und das neue Aushängeschild für eine junge, unkonventionelle Musikszene in Deutschland. Von Stefan Raab bei seiner Talentshow „Unser Star für Oslo“ entdeckt, machte sich die junge Hannoveranerin auf, den ESC zu gewinnen. Mit einer ungewöhnlichen Stimme, einem schrägen Akzent und einem lockeren Tanzstil konnte sich die 19-jährige Abiturientin beim ESC-Finale am 29. Mai 2010 in der Telenor Arena in Oslo gegen alle anderen Teilnehmer durchsetzen. Insgesamt traten 39 Nationen zum musikalischen Wettstreit an, von denen 14 sich bereits wieder in den ersten beiden Halbfinalen verabschieden mussten. Die übrigen 25 konnten dann am Samstagabend in einem furiosen Finale um den Sieg beim ESC kämpfen, welcher übrigens mit 125 Millionen Zuschauern die größte Fernsehshow der Welt ist; sogar vor dem amerikanischen Super-Bowl-Finale.

Von fliegenden Kleidern und schrillen Tönen

Wenngleich der Eurovision Song Contest hauptsächlich ein Wettbewerb für Musik ist, so kommt doch kaum ein Beitrag ohne eine ausgefallene Bühnenshow oder spektakuläre Effekte aus, die die Wirkung des Liedes unterstreichen sollen. Dass dabei häufig in die Kitschkiste oder Schublade der Übertreibung gegriffen wird, ist natürlich vorprogrammiert. Und obwohl so schrille Performances wie die Glitzerunterhosen der litauischen Band „InCulto“ oder schräge Schlagernummern wie die der Niederländerin „Sieneke“ bereits in den Halbfinalen ausschieden, blieb noch genug Trash übrig, um auch das Finale mit allerlei Stilblüten zu schmücken.

Aserbaidschan – Safura – Drip Drop
Lenas härteste Konkurrentin eröffnete den Abend des Wettbewerbs mit ihrer Powerballade „Drip Drop“ und einer Liveperformance, die von einen Choreographen von Beyoncé entwickelt wurde. Mit LED-Kleid, Highheels und wilder Mähne befand sich die 17-jährige Sängerin im Dauerlauf über die Bühne und wurde dabei ein ums andere Mal fast von ihrem begleitenden Ballettänzer aus dem Bild getreten. Trotz spektaklärer Bühnenshow und ihrer absolut ungeschlagenen Favoritenrolle, schaffte es Safura nur auf den 5. Platz.

Spanien – Daniel Diges – Algo pequenito
Einer der bemerkenswertesten Auftritte dieses Abends – nicht wegen der sängerischen Leistung oder der Bühnenshow, sondern weil zum ersten Mal in der Geschichte des ESC ein Flitzer auf die Bühne kam und kurz an der Performance der Spanier teilnahm. Durch die Störung durfte der junge Sänger seinen Zirkus nach dem 25. Lied noch einmal wiederholen. Genutzt hat es ihm nicht viel; Spanien landete auf Platz 15.

Norwegen – Didrik Solli-Tangen – My heart is yours
Mit smartem Auftreten und einer wunderschönen, dramatischen Liebesballade wollte der junge Tenor Didrik Solli-Tangen den ESC-Titel verteidigen. Lange wurde er als einer der Mitfavoriten auf den Sieg betrachtet, doch die sängerische Brillanz, die in den Proben noch so hervorstach, fehlte an diesem Abend. Trotz eines soliden Auftritts, landete Gastgeber Norwegen nur auf einem blamablen 20. Platz.

Moldawien – SunStroke Project – Run Away
Die 90’er sind zurück. Mit LED-Geige, Saxophonsolo und verrücktem Outfit versuchten die 4 Musiker die Telenor Arena zum Beben zu bringen. Leider sprang der Eurodance-Funke nicht auf die Zuschauer über und die aufwändig inszenierte Bühnenshow endete mit einem mageren 22. Platz.

Zypern – John Lilygreen & The Islanders – Life Looks Better in Spring
James Blunt vom Mittelmeer. – Mit Gitarre und Background-Chor bewaffnet kam der junge Waliser auf die Bühne und performte seine Ballade „Life Looks Better in Spring“ mit viel Gefühl, sodass man am Ende dachte: „Nett“. Zu mehr reichte es leider nicht, denn Zypern landete damit keinen Hit und nur auf dem abgeschlagenen 21. Platz.

Bosnien & Herzegowina -Vukasin – Thunder and Lightning
Eine solide Rocknummer mit einer eingängigen Melodie und einer auffälligen Bühnenshow, die man sich vom Titel des Beitrages ableiten kann. Vukasin ist als ehemaliger Castingshow-Teilnehmer so etwas wie der bosnische Tobias Regner – leider war er auch genau so erfolgreich wie sein deutsches Pendant: Bosnien Herzegowina erreichte nur den 17. Platz

Belgien – Tom Dice – Me an My Guitar
“War der nicht eben schon mal dran?” fragten sich bestimmt einige Zuschauer, nachdem die ersten Takte des belgischen Beitrages erklungen waren. Tatsächlich setzte man dieses Jahr ebenfalls auf einen James-Blunt-Klon. Belgien tat dies aber wesentlich erfolgreicher als Zypern und landete mit dem ruhigen, emotionalen Song auf dem 6. Platz.

Serbien – Milan Stankovic – Ovo je Balkan
Serbien konnte dieses Jahr mit dem androgynen Wesen Milan Stankovic tatsächlich die ESC-Fangemeinde spalten. Entweder man hasste ihn oder man liebte ihn – dazwischen gab es nichts. Auch wenn er kurz als Mitfavorit galt, konnte seine Folkore-Dicso-Polka nicht vollends überzeugen und bescherte dem Balkanstaat nur den 13. Platz.

Weißrussland – 3+2 – Butterflies
Zwei Herren, Drei Damen, davon ein eineiiges Zwillingspaar – das sind 3+2. Mit ihrer sehr getragenen Ballade „Butterflies“ wollte Weißrussland die Herzen des europäischen Publikums erobern. Leider ohne Erfolg, denn das Land erreichte nur den 24. Platz – trotz Schmetterlingsflügel-Trickkleider!

Irland – Niamh Kavanagh – It’s for you
Bereits 1993 konnte die irische Diva beim ESC überzeugen und den Preis nach Dublin holen. In diesem Jahr versuchte es die grüne Insel erneut mit Niamh Kavanagh und der Ballade „It’s for you“. Obwohl sie teilweise unter den Top10-Favoriten rangierte, erlebte man einen unglaublichen Absturz auf den 23. Platz.

Griechenland – Giorgos Alkaios – OPA!
Einer der erfolgreichsten, griechischen Musiker wurde dieses Jahr nach Oslo geschickt um Athen 2011 zum nächsten Austragungsort zu machen. Dies versuchte er mit einem sehr traditionellen, griechischen Beitrag, der mit ordentlich Dance-Rhythmus gemischt wurde und konnte somit seiner Top10-Favoritenrolle gerecht werden. Griechenland landete auf dem 8. Platz.

Vereinigtes Köngreich – Josh Dubovie – That sounds good to me
Eine One-Man-Boygroup mit viel Bühnenzauber und einem erschreckend lahmen Lied. Bei aller jugendlicher Ausstrahlung des Sängers wirkt die ganze Art des Auftritts sehr aufgesetzt und kann die Zuschauer in keinster Weise überzeugen. Die Britten landen auf dem 25. Platz – that didn’t sound good to europe.

Georgien – Sofia Nizharadze – Shine
Mit Sofia Nizharadze hat Georgien eine außerordentlich gute Entscheidung bei der Wahl ihres Beitrags getroffen. Die erfahrene Musical-Darstellerin überzeugt mit ausdrucksstarker und kraftvoller Stimme und konnte selbst bei den wildesten, akrobatischen Tanzeinlagen die Töne perfekt halten und brachte Georgien einen guten 9. Platz ein.

Türkei – maNga – We could be the same
Nach viel Ethnopop und bunten Dancehymnen schickte der Staat am Bosporus dieses Jahr eine völlig neue Musikrichtung zum Eurovision Song Contest. Die Nu-Metal-Band maNga verbindet den Sound von Linkin Park mit klassisch orientalischen Klängen und erschafft damit eine Mischung, die direkt den europäischen Musiknerv traf, sodass die Türkei verdient auf dem zweiten Platz landete.

Albanien – Juliana Pasha – It’s all about you
Mit „It’s all about you“ der 30-jährigen Juliana Pasha hat das albanische Staatsfernsehen einen ohrwurmtauglichen und tanzbaren Song ins Rennen geschickt, der durchaus auch hierzulande in den Clubs hätte laufen können. Leider ging das Lied zwischen den vielen Dancebeat-Beiträgen etwas unter, sodass Albanien nur auf dem 16. Platz landete.

Island – Hera Björk – Je ne sais quoi
Mit viel Power, einer kräftigen Stimme und einer durch und durch positiven Ausstrahlung trat die isländische Walkyre Hera Björk dieses Jahr beim ESC für den Inselstaat an, der Europa so lange in Atem hielt. Die enorme Energie dieses modernen Disco-Schlagers brachte der Diva zwar den Beinamen HerafjallaBjörkul ein, fesselte das europäische Publikum allerdings nicht so sehr, wie das isländische Geo-Phänomen – leider nur der 19. Platz.

Ukraine – Alyosha – Sweet People
Nachdem die Ukraine am heftigsten Probleme bei der Beitragsfindung hatte, schickte man die junge Sängerin Alyosha zum ESC 2010. Mit ihrem ungewöhnlichen Rocksong erinnerte sie ein wenig an eine frühe Nina Hagen. Der Song über die Zerstörung der Umwelt durch den Menschen war einer der diesjährigen Überraschungssieger und brachte der Ukraine den 10. Platz

Frankreich – Jessy Matador – Allez Olla Olé
Mit einer mitreißenden Partyhymne versuchte Frankreich in diesem Jahr, die Stimmung zur Fußball-WM in Südafrika auszunutzen und damit Punkte beim europäischen Publikum zu sammeln. Der Song macht auf jeden Fall gute Laune, konnte sich aber nicht bei der starken Konkurrenz durchsetzen und landete nur auf dem 12. Platz.

Rumänien – Paula Seling & Ovi – Playing with Fire
Ein gläsernes Doppelklavier, eine Sopran-Diva und ganz viel Pyrotechnik – das sind die Zutaten für das rumänische Erfolgsrezept beim diesjährigen ESC. Zusammen mit dem Sänger und Komponisten Ovi konnte der energiegeladene Song und die beeindruckende Bühnenshow Rumänien einen absolut überraschenden 3. Platz sichern.

Russland – Peter Nalitch & Friends – Lost and forgotten
Wie eine Gruppe armer Studenten, die im tiefsten Winter Straßenmusik machen, präsentierte sich der russische Beitrag. Der Song hat zwar durchaus Ohrwurmqualitäten, klingt in dieser Interpretation jedoch zu ungewöhnlich, um in 3 Minuten die Zuschauer zu überzeugen. Dank einiger Punkteschieberei ehemaliger Sowjetstaaten landete Russland auf dem 11. Platz.

Armenien – Eva Rivas – Apricot Stone
Zuerst klang der Song der armenischen Schönheit wie eine Kopie von Madonnas „La Isla bonita“ doch spätesten als zum Refrain das im Hintergrund agierende Krippenspiel explodiert, wird klar, dass es sich um einen wirklich mitreißenden Oriental-Popsong handelt. Armenien war zwar mit Favorit auf den Siegertitel, doch der ganze Bühnenzauber (bei dem am Ende auch noch ein riesiger Baum auf der Bühne wuchs) war wohl zu viel des Guten und bescherte Armenien Platz 7.

Deutschland – Lena – Satellit
Auf Startplatz 22 kam dann endlich unser Star für Oslo. Dank zusätzlich eingebauter Backgroundsängerinnen wurde der Song nochmal eine Spur eingängiger und dank der lockeren und trotzdem professionellen Bühnenpräsenz Lenas, konnte auch endlich der Rest Europas von ihrem Talent überzeugt werden. Lena gewinnt den ESC 2010 mit einem großzügigen Punkteabstand (76) zum 2. Platz.

Portugal – Filipa Azevedo – Ha dias assim
Nach Lenas Auftritt wirkte die kleine Sängerin mit der großen Stimme fast etwas unpassend, denn ihr Lied war eine sehr gefühlvoll angelegte Ballade, die im krassen Gegensatz zu Lenas Leichtigkeit stand und somit war es auch keine Überraschung, dass die 19-jährige in der Balladenvielfalt des Abends unterging und Portugal nur auf dem 18. Platz landete.

Israel – Harel Skaat – Milim
Israel war einer der Top-Favoriten des Abends und versuchte dieses Jahr mit einer unglaublich dramatischen Ballade, die sehr an einen französischen Chanson erinnerte, Punkte beim Publikum zu sammeln. Trotz einer ansonsten ausgezeichneten Leistung versang sich der israelische Superstar an einem der Climaxpunkte des Liedes, welcher zu allem Überfluss im späteren Schnelldurchlauf nochmal wiederholt wurde – durch diese verpatzte Stelle kam Israel nur auf Platz 14.

Dänemark – Chanée & N’evergreen – In a moment like this
Den letzten Beitrag des Abends (von der Wiederholung Spaniens abgesehen) lieferte das dänische Duo Chanée & N’evergreen. Mit einer Mischung aus „Every breath you take“ von The Police und „Vouslevous“ von ABBA überzeugten die Beiden Zuschauer und Jury gleichermaßen. Trotz einiger Intonationsprobleme am Anfang erreichte das Duo den 4. Platz.

Nachdem alle Beiträge vorgestellt waren und die Votingzeit vorbei war, kam es zur Vergabe der Punkte aus den einzelnen Ländern. Zuerst begann Rumänien, wobei Deutschland nur magere 3 Punkte bekam – ein Schock für die Fans, da man ja vom Sieg ausgegangen ist. Doch die Angst legte sich schnell und verwandelte sich in pure Freude als es zum ersten Mal hieß „12 Points goes to Germany!“ Insgesamt 9-mal konnten die deutschen Fans über die Maximalpunktzahl jubeln und nach dem 33. Land (von 39) stand bereits fest, dass Lena uneinholbar gewonnen hatte. Völlig geschockt und leicht verwirrt nahm unser Fräulein Wunder die gläserne Trophäe aus den Händen des Vorjahressiegers Alexander Rybak entgegen. Nachdem der erste Schock vorüber war, hieß es für Lena erneut ihren Gewinnertitel zu präsentieren und dank einer geschätzten Tonne Glückshormone wurde diese letzte Auftritt des Abends fast noch besser als ihr ursprünglicher Beitrag.

Auswertung der buecher.de-ESC-Umfrage

Auch bei buecher.de wurde fleißig mitgeraten, wer den Eurovison Song Contest in diesem Jahr gewinnen würde. Zur Auswahl standen die 10 Favoriten der internationalen Buchmacher, sowie die Möglichkeit sich für einen Outsider zu entscheiden. Schließlich nahmen fast 100 Besucher an der Umfrage teil und zeigten einen Trend auf, der sich schließlich auch beim Contests selbst wiederfand – Deutschland war haushoher Favorit.

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4 Kommentare zu “Lena gewinnt den ESC 2010 – Die große Zusammenfassung” Eigenen verfassen
  1. Michael Petrikowski

    Es freut mich natürlich, dass nach langer Zeit einmal wieder ein deutscher Beitrag gewonnen hat. Ich finde es nur nicht OK, dass Lena (wer immer das festgelegt hat) automatisch die deutsche Teilnehmerin für den ESC 2011 sein soll. Schließlich handelt es sich um einen Wettbewerb und da solte sie sich auch im nächsten Jahr der Konkurrenz stellen.

    3.06.2010
  2. Karsten Runge

    Hallo liebe Blogleserin,

    Ich will natürlich keinem Fan auf die Füße treten und Vukasin mag zwar nicht an die stimmliche Leistung von Tobias Regner heran reichen, trotzdem gibt es viele Parallelen zwischen den beiden Künstlern. (Teilnehmer einer Castingshow, Vergangenheit und Erfahrung im Rock-/Metalbereich, relativ kurzer Hype nach Castingerfolg, etc.) Vermutlich wäre der bosnische Beitrag auch erfolgreicher geworden, wenn er nicht in direkter Konkurrenz zu „We could be the same“ von der türkischen Band maNga gestanden hätte.

    Ich kann die Kritik durchaus nachvollziehen, aber effektiv ist Tobias Regner leider nun einmal nicht mehr so erfolgreich wie zu DSDS-Zeiten. Er mag ja trotzdem noch Geld mit seiner Musik verdienen, aber die Zeit 2006/2007 kommt auch für ihn nicht mehr zurück. Das ist aber das Problem vieler Künstler, die nicht aus dem Pop-Genre kommen, dass sie eben nicht im Radio rauf und runter gespielt werden und ich kann mir durchaus vorstellen, dass Tobias Regner wusste, das ihn das „DSDS-Stigma“ treffen kann, als er bei der Castingshow teilnahm.

    Ich freue mich aber zu hören, dass er ein neues Album auf den Markt bringt, das mehr nach ihm selbst und weniger nach Bohlen klingt und auf dem er mit seiner DSDS-Vergangenheit aufräumt :)

    3.06.2010
  3. closer

    zitat:
    Vukasin ist als ehemaliger Castingshow-Teilnehmer so etwas wie der bosnische Tobias Regner – leider war er auch genau so erfolgreich wie sein deutsches Pendant:

    ich hab mir diese show angeschaut und ich finde das vukasin überhaupt nicht mit tobias regner zu vergleichen ist. der kerl kommt stimmlich an tobias regner nicht ran. ich finde es eine frechheit solche vergleiche aufzustellen.

    nur noch zur info: tobias regner hat gerade im april sein neues album „kurz unsterblich“ raus gebracht. einfach vielleicht mal rein hören.

    eine frage habe ich auch noch: wie kann ein sänger erfolgreich sein oder werden, wenn er von allen großen radiosendern boykottiert wird nur weil er damals dsds gewonnen hat. die sender machen sich doch noch nicht mal die mühe in das album reinzuhören. nach dem motto schublade auf, rein, schublade zu und das brandmal wird nie verschwinden. genauso ist es mit den schreiberlingen, die holen sich immer wieder die alten infos her und schreiben negative schlagzeilen ohne auch nur eine sekunde zu recherchieren.

    und nur weil einige wenige künstler bei manchen radiosendern jede stunde gespielt werden, macht das manche songs auch nicht besser und gute songs werden gar nicht erst gespielt. so kann man auch keinen erfolg haben. darüber schon mal nachgedacht?

    2.06.2010
  4. DDH

    Meine Lieblinge bei diesem Contest waren trotzdem Didrik Solli-Tangen (Norwegen) und Harel Skaat (Israel). Hab auch für sie gevotet! :-)

    2.06.2010
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