Leipziger Buchmesse 2009 – Die Gewinner

Leipziger BuchmesseZum fünften Mal wurde der Preis der Leipziger Buchmesse vergeben. Und so hat in der Kategoerie Belletristik Sibylle Lewitscharoff für ihren Roman „Apostoloff“ einen Preis erhalten, sowie Herfried Münkler für „Die Deutschen und ihre Mythen“ unter Sachbuch/Essayistik und bei den Übersetzungen darf sich Eike Schönfeld mit Saul Bellows: „Humboldts Vermächtnis“ freuen. Insgesamt ist der Preis der Leipziger Buchmesse mit 45.000 Euro dotiert.

Ein hervorragendes Ergebnis konnte die Leipziger Buchmesse vermelden, mit knapp 150.000 Besuchern in 4 Tagen kamen gut 20.000 Leute mehr, als 2008. 2135 Neuerscheinungen aus 35 Herren Ländern konnten besichtigt werden, ein wahres Vergnügen für jede Leseratte. Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Leipziger Buchmesse hat den Erfolg der Messe wohl am treffendsten formuliert:

„Die Leipziger Buchmesse 2009 hat ihre zwei wichtigsten Aufgaben erfüllt: Sie hat der Buchbranche Impulse gegeben, und sie hat gezeigt, dass die Gesellschaft das Buch braucht – zur Zeit mehr denn je.“

Und in der Tat ist es zum Teil ein verblüffendes Ergebnis. War das Buch doch in den vorangegangenen Jahren für tot erklärt worden, hat sich mal wieder ein abgedroschenes aber zutreffendes Sprichwort bewahrheitet: Totgesagte leben länger. Das Medium Buch wird uns demnach noch für eine lange Zeit beglücken und den Kampf gegen Film & Fernsehen, sowie das allumfassende Internet aufnehmen. Doch vielleicht muss es gar kein Kampf sein, viel eher eine Symbiose von sich ergänzenden Unterhaltungsmedien.


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