Europas größtes Lesefestival: „Leipzig liest“

Der Mensch liest und das ist gut so. Ich bin mir ganz sicher, dass wir Menschen wesentlich ungebildeter durchs Leben wandeln würden, wenn wir nicht ab und zu mal ein Stück Literatur aufsuchen. Umso schöner sind Initiativen wie „Leipzig liest“, Europas größtem Lesefestival, bei dem sich gleich die ganze Stadt der kulturellen Ekstase hingibt. Als Ergänzung zur Leipziger Buchmesse 2012 haben die fast 3000 beteiligten Autoren und Mitwirkende zahlreiche Events und Veranstaltungen auf dem Plan, die allesamt das Thema Lesen als oberstes Gut behandeln. buecher.de unterstützt dieses große Engagement und möchte jedem Lesefreund die Chance geben, die ganz eigenen Leseerfahrungen zu präsentieren.

Ein Werk zu lesen, ohne dass irgendetwas hängenbleibt, irgendein Eindruck und Funke Emotion ist nicht möglich. Deshalb wollen wir nun allen Usern Raum geben, sich selbst mal über die eigenen Leseerfahrungen und –eindrücke auszutauschen. Welches Werk hat mich besonders geprägt? Warum und wie gelang es ihm? Jedes Buch bringt eine eigene Geschichte mit. Lassen Sie uns Ihre hören und erzählen Sie uns ihr ganz besonderes Leseerlebnis als kurzen Kommentar zu diesem Beitrag. Speziell für die Leipziger könnte das beispielsweise Clemens Meyer mit „Als wir träumten“ sein. Die bewegende Geschichte über das nächtliche Nachwendeleben in Leipzig hinterlässt mehr als nur eindrucksvolle Bilder. Richtig toll sind auch die Luftaufnahmen des Bildbandes „Leipzig von oben“ von Jonathan Webb, dank denen man mal ein etwas anderes Bild von Leipzig bekommt. Über was Sie genau berichten wollen, liegt Ihnen natürlich frei. Schließlich liest ja jeder etwas anderes. Wichtig ist letztlich nur, dass wir lesen.


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  1. buecherwürm

    „Jedes Buch bringt eine eigene Geschichte mit.“
    Das ist wirklich schön gesagt und in meinem Fall auch tatsächlich zutreffend. Das letzte Buch, das ich gelesen habe, habe ich aus einem bestimmten Grund gelesen. Und zwar aufgrund meiner eigenen Vergangenheit bzw. der Vergangenheit meines Großvaters. Er erzählt mir nämlich immer seine eigene Geschichte. Die Geschichte von seiner russischen Gefangenschaft während und nach dem zweiten Weltkrieg. Bei buecher.de habe ich dann das Buch „Verbrannte Erde“ von Jörg Baberowski entdeckt. Es hat mir geholfen in die damalige Zeit des Russlands unter Stalin einzutauchen und zu erfahren, wie es meinem Großvater ergangen sein muss. Beeindruckend recherchiert, spannend geschrieben, sehr informativ und eben für mich besonders emotional. Wer sich also über den zweiten grausamen und unglaublich unmenschlichen Diktator unserer Zeit -neben Hitler- informieren will, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

    12.03.2012
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