Jack und das Kuckucksuhrherz – Unser Filmtipp

Jack und das Kuckucksuhrherz„Mein Herz wurde am Tag meiner Geburt für mich angefertigt.“ Es ist ein markanter Satz, mit dem der deutsche Trailer unseres heutigen Kinotipps beginnt und gleichzeitig einer, der den Zuschauer in eine wunderbare Welt entführen wird. In der Tat ist in der Welt des kleinen Jack nichts so, wie wir es uns vorstellen, und dennoch übt sie von der ersten Filmminute eine immense Anziehungskraft aus. Wohlgemerkt nicht nur auf die jungen Kinozuschauer. Jack ist ein Junge des späten 19. Jahrhunderts und einer, dessen Leben bereits zur Geburt auf der Kippe steht. Zum Glück kann er es erleben und uns so seine bewegende Geschichte in „Jack und das Kuckucksuhrherz“ erzählen.

Jack und das Kuckucksuhrherz, das ihn am Leben hält

„Ich weiß, mein Herz sieht wie ein Spielzeug aus, aber man darf nicht damit spielen.“ – Das ist eine weitere Aussage, die sich sofort in das Gedächtnis brennt und gleichzeitig sehr viel über die Geschichte aussagt. Im April 1874 herrscht eine bittere Kälte in Edinburgh, der Stadt, in welcher Jack das Licht der Erde erblickt. Sein Herz jedoch ist gefroren und nur dank der Geistesgegenwärtigkeit der Hebamme Madeleine, die ihn später auch groß zieht, beginnt sein Leben. Ihr Beruf ist es, Menschen zu reparieren und was liegt da näher, als Jacks defektes Herz an eine Kuckucksuhr zu binden, die fortan den Takt für sein Dasein bestimmt. Auf das „Ticktack“ der Uhr regiert das Herz mit einem „Bubumm“. Wenn die Uhr jeden Morgen aufgezogen wird, bleibt das ein Leben lang so, vorausgesetzt Jack verliebt sich nicht.

Jack und das Kuckucksuhrherz – Ein Märchen für alle Altersklassen

Die drei Verbote, die Madeleine Jack bei der Erziehung mit auf den Weg gibt, soll den Jungen vor dem Tod bewahren. Wenn er nicht an den Zeigern dreht, die Gefühle im Rahmen hält und sich nicht verliebt, kann er ein ganz normales Leben führen. Das geht so lange gut, bis Jack das erste Mal vor die Tür geht. Der erste große Ausflug schenkt ihm die Begegnung mit einem kleinen singenden und orgelspielenden Mädchen. Natürlich verliebt sich Jack in die Kleine und auch, wenn die Zwei sich wegen eines Missverständnisses erst viel später in Spanien wiedersehen, ist es bereits beim ersten Treffen um ihn geschehen. Die Regisseure Mathias Malzieu, nach dessen Buch „Die Mechanik des Herzens“ der Film komponiert wurde, und Stephane Berle bringen den Zauber aus Jacks Welt direkt zum Kinozuschauer. Eine Welt, die mit Magie und musikalischen Einlagen überzeugt, in der aber ein kleiner Junge mit einem Kuckucksuhrherz die wahre Attraktion ist.


Leider gibt es noch keine Kommentare Schreib den ersten!
Kommentar schreiben

Folge buecher.de bei Twitter