Kriminell spannende Unterhaltung mit dem ersten buecher.de-Krimifestival

Mann mit WaffeFrüher, anno Fernsehgerät, erzählte man sich Geschichten. Diese enthielten entweder eine moralische Botschaft an das Gewissen oder waren lustiger Natur. Doch am liebsten tauschte man gruselige Horrorgeschichten bei einem Feuer in der Nacht. Aufgeregt klatschten Kinder in die Hände, die gerade noch ihre Köpfe unter Decken versteckten, und baten so um eine Zugabe, nachdem die erste Geschichte endete. Das muss das Geheimnis sein: Anspannung und Entspannung waren von jeher der Menschen liebster Zeitvertreib und Motor. Und manchmal ist ein wenig Anspannung auch Entspannung…

 

 Dem Gewinn auf der Spur

Wir lieben das geschriebene Wort und so wie es an anderer Stelle vielleicht das „Komödiantische Wochenende“ oder den „Lenz der Liebe“ geben könnte, begehen wir ab heute das zweiwöchige Krimifestival. Lange nicht ernst genommen und als Schund verrufen, entwickelt sich der Krimi mit Bedacht und Berechtigung zur gleichwertigen Sparte innerhalb der Literatur. Aus diesem Grund begeht buecher.de das große Spannungsspezial mit zehn Autoren und deren Werke. In aller Ausführlichkeit blicken wir hinter die Schreibmaschinen von gestern und Laptops von heute und erstellen Psychogramme ihrer Detektive, Ermittler und Kommissare und allen weiblichen Vertreterinnen der findigen Spürnasen. Wer uns kennt, der weiß mittlerweile, dass wir uns nie lumpen lassen und bei jeder Gelegenheit, Gewinnspiele veranstalten. Natürlich warten auch diesmal lösbare Fragen und tolle Preise auf alle Teilnehmer. Jeden Tag stehen jeweils drei Krimiboxen mit fünf empfohlenen Highlights in unserer Poststelle für die Sieger bereit. Hierfür besucht einfach unseren Krimishop, der selbstverständlich das Zuhause des Krimifestivals sein wird.

Woher kommt eigentlich der Krimi?

Im Grunde gibt es zwei unterschiedliche Ansätze für die erste Entwicklung des Krimis. Teilt man die Historie in Nationalitäten, darf man in Deutschland Schillers „Der Verbrecher aus verlorener Ehe“, Hoffmanns „Das Fräulein von Scudérie“ und Müllners „Der Kaliber. Aus den Papieren eines Polizeibeamten“ von 1828 als HandPionierschriften betiteln. In England hingegen gilt unumstößlich Edgar Allen Poe als Urvater aller Kriminalgeschichten. Zusammengefasst führt man die Entstehung aber tatsächlich auf die Anfänge der methodischen Aufklärung und deren Niederschriften zurück. Zu Weltruhm fand dieses Genre mithilfe von Agatha ChristieArthur C. Doyle und Raymond Chandler. Fraglich ist, wieso der Krimimarkt bis heute gerne patriotisch bleibt. Deutschland bildet hier eine Ausnahme, da die Deutschen das Übersetzen lieben. Polen, Tschechien oder Skandinavische Länder mögen den regionalen Bezug und bleiben darum gerne unter sich. In Belgien trennt sich der Verbraucher sogar in flämischen und französischen Leser. Wobei der Einwand geltend gemacht werden muss, dass die Skandinavier momentan absolut in Mode sind. AutorInnen aus diesen Breitengraden bestechen durch neue Ansätze und kreative Auflösungen. Ihre Geschichten leben von den kürzeren Tagen und dunkleren Gedanken. Ausführlicher wird dieses Thema an einem anderen Tag beleuchtet. Es empfiehlt sich, uns im Auge zu behalten!


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