Krimifestival Tag 3: “Tote Fische beißen nicht”- Auerbach & Keller

Auerbach und Keller sind das konzeptionelle Autorinnen-Duo Brenda Stumpf und Ute Mügge-Lauterbach. Brenda Stumpf, die eben auch unter Pseudonymen wie Frau Keller oder Lotte Minck veröffentlicht, zeichnet sich durch einen Lebenslauf vieler Stationen aus. Erprobt als Köchin, Veranstaltungsmanagerin oder Mitarbeiterin einer Schauspielagentur weiß sie seit 2005, dass sie all ihre Aufmerksamkeit dem Schreiben zukommen lassen will. Heute lebt sie an der Nordsee, wo sie Ruhe und Inspiration für ihre vielen Projekte findet.

Diese Frau ist sprachverliebt!

Frau Auerbach, also Ute Mügge-Lauterbach, war von jeher ambitionierter, was ihre berufliche Zukunft betrifft. Für sie stand schon sehr früh fest, dass sie ihren Werdegang vom Lesen und Schreiben bestimmen lassen möchte. Ihr Lernwille während ihres Studiums bezog sich im Besonderen auf Amerikanistik/Anglistik, Lateinamerikanistik, Niederlandistik und Südafrikakunde – natürlich in Bezug auf Linguistik und Literatur. Dazu gab sie ihrem schriftstellerischen Interesse auch einen professionellen Rahmen, indem sie für längere Zeiträume Kurse im kreativen Schreiben und Drehbucherstellung auf unterschiedlichen Kontinenten in verschiedenen Sprachen besuchte. Eine andere große Liebe in ihrem Leben ist das Reisen. Während des Studiums nutzte sie jede Gelegenheit, das Ausland zu erkunden und auch danach haben fremde Kulturen nicht an Reiz verloren. Gemeinsam mit Frau Stumpf entwickeln sie Krimis in klassischer Form, versuchen sich aber neuerdings auch in einer innovativen, humoristischen Krimivariante. Insgesamt merkt man aber allen Werken der Autorinnen eine gewisse Ambitioniertheit an. Diese fällt eher positiv als negativ auf, denn wann immer andere Krimis mit Blut und roher Gewalt punkten, entgegnen die zwei literarischen Damen feinsinnigen Anspruch in Form von Zitaten alter Meister. In diese Sparte reiht sich auch „Tote Fische beißen nicht“ ein, der dritte Roman aus der Reihe rund um die Frau mit dem eigentümlichen Namen Pippa Bolle.

Tote Fische beißen nicht

Vorab, das unterscheidet diesen Krimi bereits von den meisten anderen, werden dem Leser alle Charaktere in einer Liste vorgestellt. Das ist ungewöhnlich, erschließt sich auch nicht jedem, aber ist sehr bequem für den weiteren Leselauf. Pippa wähnte,  das große Los gezogen zu haben, als sie gebeten wurde, die Renovierungsarbeiten eines Sommerhauses in Südfrankreich zu überwachen. Ihr Unterbringung erfolgt dabei auch noch unentgeltlich in einer nahe gelegenen Ferienwohnung bei Toulouse. Ihre Freude findet ein jähes Ende, als der Berliner Angelklub „Kiemenkerle e.V.“ den noch ruhigen Horizont betritt. Der vermeintliche Urlaub entpuppt sich schnell als Horrortrip, denn neben Fischen, die an Sehnen aus dem Wasser tauchen, erscheint auch plötzlich eine Leiche, deren Herkunft Pippa zu ermitteln versucht. Wo eine Leiche ist, verbirgt sich zumeist auch eine zweite…

Gewinne, Gewinne, Gewinne…

Auch heute freuen wir uns, Euch im Zuge des Krimifestivals eine Gewinnfrage stellen zu dürfen. Besucht einfach unseren Krimishop und beantwortet unsere heutige Frage! Nicht nur, dass wir täglich drei Pakete mit je fünf Krimihighlights verlosen, nein, nach zwei Wochen werden wir abermals die Glücksfee zu uns bitten, um drei Gutschein-Gewinner zu ermitteln. Der Erstplatzierte darf sich dann über 50 Euro, der Zweite in der Reihe über 20 Euro und der dritte Platz über einen Warengutschein über 10 Euro freuen. Gutes Gelingen!

 


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