Krimifestival Tag 1: Andreas Franz/Daniel Holbe – „Todesmelodie“

Heute fällt der Startschuss für eine Zweiwochenehrung eines Genres. Der Krimi ist beliebt wie nie und soll auch auf buecher.de gebührend gefeiert werden. Am ersten Tag des Krimifestivals präsentieren wir Euch im Krimishop ein Gewinnspiel und ausführliche Informationen zum Autor Andreas Franz, Werk und Ermittler. Eine Kurzbeschreibung im täglichen Wechsel findet ihr ebenso an dieser Stelle im Blog. Wir wünschen spannende Unterhaltung!

Andreas Franz:

Der am 12. Januar 1954 in Quedlinburg geborene Andreas Franz zeichnete sich bereits sehr früh durch seine Sprachbegabung aus. Schon mit siebzehn Jahren erlangte er seinen Abschluss in Wirtschaftsenglisch und ebenso – französisch. Anschließend absolvierte er eine weitere kaufmännische Ausbildung in einer Werbeagentur und jobbte dazu als LKW-Fahrer. Seine Karriere als Schriftsteller begann sehr schleppend. Zehn Jahre brauchte es, bis das Manuskript „Jung, blond, tot!“ von einem Verlag abgenommen wurde. Im weiteren Verlauf hatte er weniger Absatzschwierigkeiten. Die Fälle der Frankfurter Polizeibeamtin Julia Duront erschienen bis dato in elf Bänden. Leider verstarb Andreas Franz unerwartet am 13.03.2011 und hinterließ den unvollendeten Roman „Todesmelodie„. Daniel Holbe, selbst gerade auf der Suche nach einem Verleger für einen eigenen Roman und bekennender Fan des Verstorbenen, wurde dann gefragt, ob er daran interessiert wäre, die Arbeit von Andreas Franz zu beenden. Mit akribischer Stilrecherche näherte er sich dem Geforderten und wurde tatsächlich allen Ansprüchen gerecht.

„Todesmelodie“

Julia Duront hatte viel zu verarbeiten in den letzten Jahren. Die geforderte emotionale Abgrenzung von ihren Fällen ist nicht, oder nur selten, in einer gesunden Form gelungen. Gerade ihre Entführung in der jüngsten Vergangenheit war ein Trauma, das sie zum Stehenbleiben gezwungen hatte. Nach einer kleinen Auszeit tritt sie ihren Dienst wieder an und findet sich sogleich auf dem Schauplatz eines makabren Tatorts wieder. Die gefundene Leiche bezeugt Grausames und der Soundtrack zum Mord lautet „Stairway to Heaven“, der noch immer am Tatort erklingt. Die darauf ermittelten Täter werden vor Gericht gestellt und mit hohen Haftstrafen zur Rechenschaft gezogen. Leider hatte die Polizei in die falsche Richtung ermittelt, denn zwei Jahre später taucht eine neue Leiche auf, deren Fundort die Treppe zum Himmel besingt.


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