Grimmbart: Kommissar Kluftinger Bd. 8 – Unser Buchtipp

Klüpfel & Kobr - GrimmbartKommissar Kluftinger ist eine wahre Institution der deutschen Krimi-Szene. Mit „Grimmbart“ ermöglicht der beliebte Ermittler, so viel kann man eine Woche nach der Veröffentlichung bereits sagen, seinem Autorengespann den achten Bestseller. Volker Klüpfel und Michael Kobr haben daran natürlich einen Bärenanteil. Nicht nur, dass die beiden sich im Schreiben perfekt ergänzen und jeder Kluftinger-Fall zur puren Unterhaltung wächst. Nein, sie sorgen auch vorab stets dafür, dass kaum jemand, der Kriminalromane liebt, an ihnen vorbeikommt. Geschmack ist bekanntlich subjektiv. Aber wer bei der Betrachtung des Buchtrailers auf der Homepage der Autoren nicht sofort für „Grimmbart“ begeistert werden kann, hat genau genommen keinen Geschmack.

Kluftinger auf dem Schloss Grönenbach

Obwohl er eigentlich nur wenig Lust verspürt, lässt sich Kluftinger von Langhammer dazu überreden, auf dem Schloss Grönenbach einmal nach dem Rechten zu sehen. Dass dies nicht mal eben ein nächtlicher Spaziergang wird, ist spätestens klar, als sie die Leiche der Baronin entdecken. Diese wurde in merkwürdiger Pose zurückgelassen und gleicht zu allem Überfluss auch noch der Abbildung eines Portraits, das sich direkt hinter ihr befindet. Hat es Kluftinger hier etwa mit einem Familiendrama zu tun? Der Herr des Hauses trägt jedenfalls nicht viel zur Beantwortung bei und verzieht sich stets in den Märchenwald, der zum Anwesen gehört.

Auch bei Kluftinger zuhause geht es turbulent zu

Grimmbart“ wäre kein echter Teil der Kluftinger-Reihe, wenn Klüpfel und Kobr es nicht auch bei Kluftinger zuhause hoch hergehen lassen würden. Der Sohnemann will Ernst machen und seine japanische Freundin heiraten. An sich ist das in Ordnung, Yukimo scheint ein anständiges Mädchen zu sein. Aber die Anreise ihrer Eltern macht dem Kommissar schon ein wenig Sorgen. Klar, dass es sich Langhammer nicht nehmen lässt, den Kompagnon bei dessen kulturellem Aufeinandertreffen zur Seite zu stehen. Ob das wirklich hilfreich ist, sei einmal dahingestellt. Unterhaltsam wird es auf jeden Fall und das nicht nur wegen des Kriminalfalls, bei dem die Fans des Protagonisten wieder einmal nicht enttäuscht werden.


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