Kinotipp: Männerherzen und die ganz ganz große Liebe

Die Fortsetzung des erfolgreichen Kinofilms Männerherzen kommt morgen in die deutschen Kinos. „Männerherzen und die ganz ganz große Liebe“ setzt da an, wo der Vorgänger aufgehört hat. Alte Bekannte und vertraute Gesichter machen dem Zuschauer den Einstieg dabei umso leichter.

Regisseur Simon Verhoeven hatte beim ersten Teil noch viel Zeit bei der Erstellung der Charaktere. Die 6 Männer-Prototypen wurden aus dem eigenen Bekanntenkreis quasi-rekrutiert und mit Anekdoten aus seinem Leben bestückt. Bei der Fortsetzung hatte Verhoeven weniger Zeit und musste sich so auf den Ausbau seiner bestehenden Figuren konzentrieren. Nicht zum Nachteil, wie sich zeigt.

Wieder einmal haben die sechs Kerle mit den unterschiedlichsten Problemen zu kämpfen. Während sich Frauenheld Jerome (Til Schweiger) aufs Land zurückzieht, will Bruce Berger (Justus von Dohnányi) mit seiner Schlager-Karriere ganz groß rauskommen. Und Günther (Christian Ulmen) muss sich Tipps in Liebesbeziehungen holen, da seine Erfahrungen schon einige Jahre zurückliegen.

Der Film verzichtet größtenteils auf Kitsch und Klischees, auch wenn sich diese nicht ganz vermeiden lassen. Es ist eine gelungene Fortsetzung und wenngleich das Rad hier nicht neu erfunden wird, überzeugen die Gags. Offenbar hat man sich die Stimmen zum ersten Film genau angehört und eben dort gefeilt, wo es noch nicht 100prozentig gepasst hat. Heraus kam eine hervorragende Männer/Frauen-Komödie, die auch das obligatorische Happy End nicht vermissen lässt.

Wer nicht bis zum Kinostart warten kann, sollte sich schon einmal den „Männerherzen und die ganz ganz große Liebe“-Soundtrack zum Film anhören.


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