Kinotipp: Die Abenteuer von Tim und Struppi

Wenn sich zwei Schwergewichte wie Steven Spielberg und Peter Jackson zusammentun, um einen Film zu drehen, sind die Erwartungen natürlich besonders hoch. Immerhin hat man es hier irgendwie mit einer Mischung aus Indiana Jones und Der Herr der Ringe zu tun. Umso erstaunlicher, dass die beiden sich ausgerechnet Tim und Struppi als Vorlage für ihre Zusammenarbeit ausgesucht haben. Betrachtet man jedoch das fertige Werk, Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn, ist das Unterfangen mehr als gelungen.

Tim ergattert ein Modell der Einhorn, ein Schiff, welches er für seinen Kaminsims vorgesehen hat. Sogleich bekommt er etliche Angebote und viel Geld für das Modell geboten, lehnt aber dankend ab. Interessant wird es, als direkt vor seiner Tür jemand erschossen wird, Tim hinterrücks niedergeschlagen wird und sich auf einmal auf einem waschechten Schiff wiederfindet. Da macht er auch Bekanntschaft mit dem cholerischen und immer betrunkenen Kapitän Haddock. Zusammen und natürlich mit Struppi versuchen sie der Sache auf den Grund zu gehen und geraten in allerhand Abenteuer.

Der Film wurde im Performance-Capture-Verfahren hergestellt, d.h. reale Personen haben vor dem Bluescreen agiert und wurden anschließend in Animationen verwandelt. Eine Technik, die sich hier bestens auszahlt und den Charme der alten „Tim und Struppi“-Comicserie perfekt einfängt. Auch das neuerliche 3D zeigt sich wieder von seiner besten Seite und beeindruckt den Zuschauer. Sogar die Konsolenumsetzung des Hergé-Klassikers kann mehr als überzeugen.


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