Das Kinderspiel des Jahres 2014 – Geister, Geister, Schatzsuchmeister

Geister, Geister, SchatzsuchmeisterZunächst einmal ist festzuhalten, dass wir Menschen gerne spielen, weil es ein Zeitvertreib ist, der uns Spaß macht. Weiter ist es so, dass wir lieber gemeinsam mit anderen als nur für uns spielen. Auf Dauer macht das Spielen allein nämlich nicht wirklich Freude. Die Steigerung dessen ist das kooperative Spielen. In den letzten Jahren haben viele prämierte Varianten wie das Spiel des Jahres 2013, „Hanabi“, bewiesen, dass der gute alte Konkurrenzkampf aus „Mensch-ärgere-Dich-nicht“ oder „Monopoly“ der Vergangenheit angehört. Umso weniger überraschend heißt das nun ausgezeichnete Kinderspiel des JahresGeister, Geister, Schatzsuchmeister“, bei welchem vor allem das Team im Vordergrund steht.

Geister, Geister, Schatzsuchmeister – Juwelenjagd im Gruselhaus

Seit 2001 wird neben dem Spiel des Jahres auch das Kinderspiel des Jahres prämiert. „Geister, Geister, Schatzsuchmeister“ tritt die Nachfolge von „Der verzauberte Turm“ an. Nach Inka und Markus Brand freut sich nun Entwickler Brian Yu über die begehrte Auszeichnung. Sein Spiel, das von Mattel Games vertrieben wird und für nur 27,99 Euro zu haben ist, schickt zwei bis vier Spieler in einem Gruselhaus auf Schatzjagd. Dort müssen sie acht Juwelen bergen. Doch Vorsicht, denn in einem echten Gruselschloss treiben Geister ihr Unwesen! Wenn diese zu zahlreich werden, kann schon mal ein richtiger Spuk entstehen.

Geister, Geister, Schatzsuchmeister – Würfeln, Karten ziehen und taktisch setzen

Geister, Geister, Schatzsuchmeister“ ist Würfel-, Karten- und Brettspiel in einem. Die Schatzsucher bewegen sich im Haus durch die einzelnen Räume, je nachdem, welche Augenzahl der Würfel anzeigt. Wenn eine Eins bis Fünf erscheint, muss eine Karte gezogen werden, was in den meisten Fällen einen neuen Geist auf das Spielbrett bringt. Diese können in den insgesamt zwölf Räumen, aus denen die Juwelen geborgen werden müssen, ein großes Hindernis darstellen. Vor allem, wenn sie zu dritt sind. Dann nämlich wird ein echter Spuk daraus. Spukt es in sechs Räumen, ist das Spiel verloren. Die Spieler müssen gemeinsam taktieren und können zu jeder Zeit auch mal gegen einen Geist antreten, um diesen vorübergehend in die Schranken zu weisen. Ausgeschrieben ist das Spiel für Kinder ab acht Jahren. Neben dem Basisspiel (Dauer: etwa 30 Minuten) steht aber noch eine Alternative bereit, die „Geister, Geister, Schatzsuchmeister“ auch für die Älteren attraktiv macht.


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  1. Lisa

    Ich liebe kooperative Spiele und das Spiel ist keine Ausnahme. Die Regeln sind schnell erklärt und es gibt auch viel weniger Zankerei. Andere gute kooperative Spiele sind Wer wars und Schnappt Hubi. Beide haben, wie Geister Geister Schatzsuchmeister den Preis Kinderspiel des Jahres bekommen.

    4.03.2015
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