Kerstin Gier – Ein unmoralisches Sonderangebot

Kerstin Gier ist vor allem bei Leserinnen für ihre unterhaltsamen Liebesromane bekannt. Man könnte sie auch Liebeskomödien nennen. Denn obwohl es nicht um Klamauk geht, haben ihre Bücher immer eine witzige Note. Auch „Ein unmoralisches Sonderangebot“ macht hier keine Ausnahme.

In dem Roman geht es um zwei Paare. Stefan und Olive sowie Oliver und Evelyn. Die beiden Männer sind Brüder und jeden Sonntag muss die gesamte Familie zum Rapport in die „Marzipan-Torte“. Der griesgrämige Vater kommt eines Tages, angestoßen durch eine kleine Wette, auf die, in seinen Augen, geniale Idee seine Söhne mit einem unmoralischen Angebot zu verleiten. Für ein halbes Jahr sollen die Frauen der Männer die Plätze und Wohnungen tauschen. Evelyn muss aus dem Prachtapartment in der Stadt in die Bruchbude auf dem Land ziehen und umgekehrt. Für den Vater macht das Sinn, immerhin sind beide Ehen laut seinen Kriterien verpfuscht und da könne man ruhig mal nachhelfen.

Klar ist, dass dieser Umzug mit einigem Trubel verbunden ist. Doch die Aussicht aufs schnelle Geld, immerhin reden wir pro Paar von einer Million Euro, lässt jeglichen Zweifel im Keim ersticken.

In typischer Gier-Manier erzählt „Ein unmoralisches Sonderangebot“ die Storys der beiden Pärchen und ihre Probleme. Selbstverständlich darf, und hier nehme ich zum Teil das Ende vorweg, ein Happy-End nicht fehlen. Dennoch sind viele Wendungen eingebaut und es macht einfach Lust weiterzulesen.


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