Die Kinowelt der letzten Jahre war auffällig geprägt von mehrteiligen Comic-Verfilmungen aus dem Hause „Marvel“ und einem immer langweiliger werdenden Prestige-Ping-Pong, der scheinbar einzigen Schauspieler Amerikas Clooney und Pitt. Die Unterhaltungsbranche hat sich der Lebensmittelindustrie angenähert und produziert Entertainment-Fastfood am Fließband, bei dem Besonderheit zur müde belächelten Gemüsebeilage verkommt. Da war es nur eine Frage der Zeit, dass ein findiger Hollywood-Produzent über den atlantischen Tellerrand schauen würde, um den europäischen Geschmack zu Rate zu ziehen.
Das wahre Leben zeigt manchmal Geschichten, die für mich viel beeindruckender sind, als es irgendwelche ausgedachten Szenarien je leisten könnten. Deshalb liegen mir auch solche Werke am Herzen, die zwar als Roman deklariert werden, aber eben mehr aus den eigenen Erfahrungen als aufgrund fiktionaler Einfälle resultieren. Helmut Kuhn hat im heutigen Buchtipp „Gehwegschäden“ eigentlich nichts anderes gemacht als ein Werk geschrieben, in dem es um eine aktuelle Sache geht – den langsamen Verfall unserer Gesellschaft. Unter dem Schleier der persönlichen Lebensgeschichte des fatalistisch denkenden Journalisten Thomas Frantz stellt er so eine Problematik in den Vordergrund, die allein durch ihre bloße Beschreibung zum Nachdenken anregt.
Wenn es darum geht, ein großen Literaturpreis zu vergeben, wird immer schon Wochen, gar Monate vorher darüber spekuliert, wer denn die Auszeichnung verdient hat. Sehr häufig gewinnt dabei dann jemand, den man gar nicht auf den oberen Plätzen und somit zu den heißesten Kandidaten gezählt hat. Denken wir nur mal an den letzten Literaturnobelpreisträger. Bei der Leipziger Buchmesse werden auch große Preise verliehen und auch, wenn es sich dabei nicht um den Preis der Schwedischen Akademie handelt, darf man bereits eifrig über einen Sieger spekulieren. So werfen wir heute mal einen Blick auf die Nominierten der Kategorie Übersetzung.
Der Mensch liest und das ist gut so. Ich bin mir ganz sicher, dass wir Menschen wesentlich ungebildeter durchs Leben wandeln würden, wenn wir nicht ab und zu mal ein Stück Literatur aufsuchen. Umso schöner sind Initiativen wie „Leipzig liest“, Europas größtem Lesefestival, bei dem sich gleich die ganze Stadt der kulturellen Ekstase hingibt. Als Ergänzung zur Leipziger Buchmesse 2012 haben die fast 3000 beteiligten Autoren und Mitwirkende zahlreiche Events und Veranstaltungen auf dem Plan, die allesamt das Thema Lesen als oberstes Gut behandeln. buecher.de unterstützt dieses große Engagement und möchte jedem Lesefreund die Chance geben, die ganz eigenen Leseerfahrungen zu präsentieren.
Welchen Wert hat ein einziger Mensch im Vergleich zu allen Lebewesen im Universum? Lohnt es sich, zu kämpfen, obwohl die Niederlage unausweichlich scheint? Und kann eine einzelne Person alle Völker des Universums einen, um sie gegen einen übermächtigen Feind ins Feld zu führen, der nicht weniger als die restlose Auslöschung allen Lebens zum Ziel hat? Heute erscheint Mass Effect 3, der letzte Teil der erfolgreichen Science-Fiction-Rollenspiel-Saga und verspricht allen Fans ein furioses Finale und einen würdigen Abschluss der Serie.
Politikfilme sollten eines tun, sie sollten berühren und vor allem zum Nachdenken anregen. Genau das schafft „Die vierte Macht“, der am Donnerstag auf den Kinoleinwänden des Landes zu sehen sein wird. Unter der Regie von Dennis Gansel, der unter anderem „Die Welle“ in seiner Vita zu stehen hat, ist es vor allem der charismatische Moritz Bleibtreu, auch schon aus dem Politikthriller „Der Baader Meinhof Komplex“ bekannt, der einen Kinobesuch rechtfertigt. Dies schafft aber auch eine zeitnahe und durchgängig authentisch wirkende Handlungsszenerie, die den einen oder anderen in die Irre treiben wird.
Sie ist zurück, die deutsche Antwort auf die Frage, was richtig gute Laune macht. Mit zwölf neuen Tracks meldet sich die Elektropop-Gruppe MIA. um die Sängerin Mieze Katz eindrucksvoll zurück und so darf man sich bereits auf den Freitag dieser Woche freuen, an dem mit „Tacheles“ das mittlerweile fünfte Album der Band veröffentlicht wird. Die bisher erfolgreichsten Single-Auskopplungen „Tanz der Moleküle“ und „Mein Freund“ schafften es immerhin unter die deutschen Top20 und sind dem einen oder anderen ganz sicher noch als Ohrwurm erhalten geblieben. Die Gruppe macht seit knapp 15 Jahre gemeinsam Musik und auch wenn sich die Zusammensetzung verändert hatte, bleibt man stets dem eigenen flippigen Stil treu. Mit „Tacheles“ schaffen die vier nun einen weiteren Meilenstein.
Sie rückt immer näher, die Leipziger Buchmesse 2012 und natürlich soll sie auch in dieser Woche unser ganz besonderes Augenmerk erhalten. Nachdem wir uns beim letzten Mal den neuen Errungenschaften der Belletristik gewidmet hatten, werfen wir in dieser Woche einen Blick auf die Nominierten in der Kategorie Sachbuch. Dank des buecher.de und Marco Polo Reisespecials können auch sie die größten Werke des Jahres vor Ort begutachten, vorausgesetzt Sie können Leipzig geografisch einordnen.
Es gab eine Zeit, in der mich Cecilia Ahern verfolgte. Kein Nachttisch, auf dem ich ihr Erstlingswerk „P.S. Ich liebe Dich“ nicht gesehen hätte. Die Sitze der Straßenbahn waren plakatiert mit blauen Buch-Covern und die zumeist weiblichen LeserInnen starrten nach jedem dritten Satz gedankenversunken und mit glasigen Augen aus dem Fenster. Es ist keine Übertreibung, wenn ich sage, dass Cecilia Ahern ein weltweites literarisches Lauffeuer gezündet hatte, auf das auch Hollywood reagierte und die Geschichte im Jahr 2007, natürlich mit Starbesetzung, überaus erfolgreich verfilmte. Auch ihre folgenden Veröffentlichungen fanden, bei Lesern und Kritikern gleichermaßen, große Beachtung.
Mittlerweile weiß man sehr wohl um die Sonderstellung der Casting-Sendung „The Voice of Germany“ innerhalb der deutschen TV-Landschaft. Erstmalig fand man hier, abseits von Blamagen, Beleidigungen und Schicksalsschlägen, echtes Talent, Stimmgewalt und Gesang als Kunstform. Kritiker munkelten, dass die finale Entscheidung sehr wahrscheinlich zu Gunsten von Max Giesinger ausfallen würde, der mit charismatischem Dackelblick Bravo-Leserinnen akquirierte. Eine Kandidatin jedoch bezauberte durch bescheidene Zurückhaltung, die aber ihre Ausstrahlung nur noch mehrte - Ivy Quainoo.
Lena oder Roman Lob - Wer ist der besser ESC-Anwärter? http://t.co/acDkoqtV
Der Georg-Büchner-Preis 2012 geht an die Schriftstellerin Felicitas Hoppe. Wir gratulieren! Der mit 50.000 Euro... http://t.co/YFYPK1MT
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Kennt Ihr schon das Nintendo 3DS Game "Kid Icarus: Uprising"? Versucht Euer Glück bei unserem "Einarmigen... http://t.co/8ukhOvfg
Buchtipp: Thilo Sarazzin – Europa braucht den Euro nicht: Schon vor dem 22. Mai 2012 drucken die Zeitungen in fe... http://t.co/mdWFhnqI
Das Eurovision Song Contest-Gewinnspiel inklusive Trendbarometer: Der Eurovision Song Contest ist seit 1956 allj... http://t.co/faEQeTd9
Musiktipp: Gossip – A Joyful Noise: Langsam verhallt der brachiale Sirenengesang der Beth Dito auf den Tanzfläch... http://t.co/G2XG4IsF
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"Sieben Tage ohne" heißt der Nachfolgeroman der Dienstagsfrauen. Habt Ihr "Die Dienstagsfrauen" von Monika Peetz... http://t.co/jfuRhZkJ
Ende Mai findet wieder einmal der Eurovision Song Contest statt. Daher haben wir eine Umfrage für Euch vorbereitet... http://t.co/1HbWjI5e