Das Jahr 1938 ist heute in vielerlei Hinsicht ein geschichtsträchtiges. Innerhalb Deutschlands breitet sich der Nationalsozialismus immer weiter aus, nur ein Jahr später sollte dies im Zweiten Weltkrieg kulminieren. In Athen erblickt die heutige spanische Königin das Licht der Erde, die Carnegie Hall feiert Jazzikone Benny Goodman. In Frankreich bejubelt Italien den Fußballweltmeistertitel und Konrad Zuse präsentiert seinen legendären Z1. Ebenfalls Eindruck machen Jerry Siegel und Joe Shuster, die in den USA den ersten Superman-Comic vorlegen. Heute, 75 Jahre später, zählt eben jener Superman zu den Größten und vor allem Bekanntesten seiner Zunft. Er war bereits in zahlreichen Comics und auch dazugehörigen Verfilmungen zu sehen. „Man of Steel“ lautet das neueste Reboot, es ist einer der Eindrucksvollsten.
Die Autorin Stephenie Meyer verbindet man grundsätzlich mit den äußerst erfolgreichen Romanen der Twilight-Reihe. Natürlich ist das so, haben die einzelnen Teile der Liebesgeschichte zwischen Bella und Edward doch allesamt Bestsellerstatus erreicht und auch an der Kinokasse reichlich Zuspruch gefunden. Die US-Amerikanerin allein auf die insgesamt vier Bände zu beschränken, wird ihrem bisherigen Gesamtwerk aber nicht gerecht. Noch ehe das Finale „Bis(s) zum Ende der Nacht“ zu lesen war, brachte sie mit „Seelen“ ein Werk heraus, das ebenfalls hoch einzuschätzen ist. Zwar geht es auch hier um liebende Teenager, diese aber sind Teil einer veränderten Welt, in der die Menschen zur Hülle degradiert werden. „Seelen“ hat es nun auch auf die Leinwand geschafft. Mal sehen, ob es ähnlich erfolgreich einschlagen kann.
Was benötigt ein Schauspieler, damit er sich nicht nur zu Lebzeiten in das Gedächtnis der Kinozuschauer einprägt, sondern sie auch noch Jahrzehnte nach seinem Ableben an seine große Rollen denken? Na ja zum einen braucht er ein gewisses schauspielerisches Talent, zum anderen gute und vor allem erfolgreiche Filme. Das alleine reicht aber dennoch nicht. Viele sagen, nur ein Oscar könnte unsterblich machen. In diesem Fall müsste Johnny Depp noch ein wenig nacharbeiten. Trotz seiner drei Nominierungen ist es ihm bisher nicht gelungen, den begehrtesten Filmpreis der Welt abzusahnen. Nichtsdestotrotz aber ist der Johnny Depp schon jetzt zu einer Legende aufgestiegen. Diese feiert am Sonntag ihren 50. Geburtstag. Grund genug, um ihm nicht nur diesen Blogartikel zu widmen, sondern auch mal auf sein bisheriges Werk zu schauen.
Wir Menschen wissen mittlerweile recht gut, dass sich unser Planet im Lauf der Zeit verändert. Sicherlich sind wir als höchstentwickelte Spezies daran nicht ganz unbeteiligt. Entweder richten wir unsere Welt durch Kriege zu Grunde, so dass diese letztlich das Ende der Menschheit besiegelen. Oder aber, wahrlich nicht gerade beruhigender, es geschieht durch unseren täglichen Lebenswandeln aufgrund von immer regelmäßiger erscheinenden Naturkatastrophen. Kriegsschauplätze finden sich heute überall auf der Welt, Ende des Monats kommt mit „World War Z“ ein Film in die Kinos, der das sehr zutreffend thematisiert. Heute aber soll der Blick erst einmal auf „After Earth“ mit Will und Jaden Smith gerichtet werden. Dort nämlich bekommt man ab Donnerstag einen guten Anblick dessen, was die Welt in 1000 Jahren erwarten könnte.
Gewöhnlich erlebt man Hollywood als eine Brutstätte herausragender Filme, die sich irgendwie immer mit vorherigen aufgrund einzelner Gemeinsamkeiten vergleichen lassen. Fantasystreifen und ihre Protagonisten vergleicht man mit anderen Fantasygeschichten. Ebenso ergeht es Thrillern und Romanzen, die sich mit ähnlichen Thriller und Romanzen messen müssen. 2009 legte Regisseur Todd Phillips etwas vor, das durchaus mal im Menschenleben vorkommt, aber in dieser Form noch nie den Weg auf die Leinwand gefunden hatte. In „Hangover“ erlebten Zuschauer ein auf 100 Minuten komprimierten Junggesellenabschied in Las Vegas und gleichzeitig einen Kinofilm, der sämtliche Lachmuskeln zum Beben brachte. Schon 2011, als man Doug, Phil, Stu und Alan in Thailand erneut auf die Suche nach den Geschehnissen der letzten Nacht schickte, fragte sich das Publikum, wie man den Erstlingsfilm eigentlich noch toppen möchte. Es gelang und nun steht mit „Hangover 3“ das Finale einer ultrakomischen Komödientrilogie in den Startlöchern.
Gewöhnlich geht es mit Kinoreihen irgendwann einmal bergab, sofern sie denn nicht auf ein episches Ende wie beispielsweise die Harry-Potter-Reihe oder die Twilight-Saga hinauslaufen. Traditionell und aus kommerziellen Zwecken entschließen sich die meisten Filmemacher zu einer Trilogie, scheint dies doch die passende Splittung. Beste Beispiele dafür geben unter anderem Jacksons Der-Herr-der-Ringe-Adaption, die Batmantrilogie von Christopher Nolan oder auch die kommende Woche in den Kinos erscheinende finale Version von „Hangover 3“. Im Fall von der actiongeladenen Reihe „Fast & Furious“ kann man das so wirklich nicht behaupten. Jeder Teil scheint seinen Vorgänger zu überflügeln. Belächelte man die erste drei Teile noch, galt es spätestens ab der Neuauflage „Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile“ Regisseur Justin Lin so richtig ernst zu nehmen. Mit „Fast & Furious 6“ erwartet uns ab dem morgigen Donnerstag die nächste Jagd mit schnellen Fortbewegungsmitteln.
Ein wesentlicher Bestandteil der Literaturgeschichte ist darin zu sehen, dass einige große Werke erst nach dem Ableben ihres Schriftstellers in den öffentlichen Fokus gerückt, sie womöglich erst Jahre nach seinem Tod verstanden werden. Der US-Amerikaner Francis Scott Key Fitzgerald beispielsweise wird heute als einer der größten Literaten seines Kontinents gefeiert. Sein 1925 erscheinender Roman „Der große Gatsby“ konnte zu seinen Lebzeiten aber nur geringe Verkaufszahlen erreichen. Heute wird er allein in den Staaten jedes Jahr rund eine halbe Million Mal verkauft. Grund genug, dass sich Regisseur Baz Luhrmann nun daran versucht hat, den literarischen Stoff für das Kinojahr 2013 neu zu verpacken.
Offenheit heißt das Losungswort, wenn es darum geht, sich auf etwas einzulassen, was in einer anderen Form schon einmal in der Vergangenheit für Furore sorgen konnte. Insbesondere bei Fernsehserien und Filmen ist das immer eine absolute Mammutaufgabe, nicht nur für die Macher, sondern letztlich auch für die Zuschauer. Im Bereich Science Fiction ist es aber genau betrachtet nicht einmal so abwegig, ältere Geschichten irgendwie neu aufzulegen, die Möglichkeiten wachsen eben immer weiter. Seit 1966 zog die Crew des Raumschiff Enterprise mit ihren Abenteuern Millionen Zuschauer vor die Fernsehapparate und auch zehn Mal in den Kinosaal. Als sich Regisseur J. J. Abrams 2009 dazu aufschwang, „Star Trek“ neu und modern auf die Leinwand zu bringen, brach eine neue Ära der Reihe an. Mit dem diese Woche in den Kinos erscheinenden „Star Trek Into Darkness“ setzt er noch größere Maßstäbe.
So richtig verwundern kann einen die Tatsache, dass sich ein Fernsehunternehmen gegen eventuelle Ablehnung seitens der Zuschauer absichern möchte, eigentlich nicht. Schon gar nicht im Fall der „Sons of Anarchy“, dessen Rechte sich die ProSiebenSat.1 Media Group sichern konnte. Um leichte Kost handelt es sich bei den Geschichten nur wirklich nicht. Zu hart sind die Jungs, die da auf ihren Höllenöfen über die Straßen fahren, zu dunkel die Abgründe aus Kriminalität, Gewalt und Betrug, die sich bei jeder Folge auftun. Dass man zunächst einen Testlauf auf der Videoplattform MyVideo durchführte, überrascht keinesfalls. Irgendwie gilt das aber auch für die rege Aufmerksamkeit, die fortan zahlreiche Zuschauer vor die Bildschirme zog.
Als aus dem Hause Marvel im vergangenen Jahr „The Avengers“ die Kinoleinwand eroberten, bekamen Fans der einzelnen Comichelden ein komplettes Superheldenensemble geliefert. Neben dem unglaublichen Hulk traten da auch Thor inklusive Götterhammer, Captain America und Iron Man auf die große Bühne. Genau genommen hat es eine Fortsetzung eines Superheldenfilms nie leicht. Sie muss den Vorgänger toppen, noch mehr Action und gelegentlich auch Tiefe bieten. Wenn man dann aber auch noch vorab einen Film auf die Leinwand bringt, bei dem es nicht um einen, sondern gleich um viele Superhelden geht, ist das doppelt schwer. Insofern musste Regisseur Shane Black bei dem Ende dieser Woche im Kino erscheinenden „Iron Man 3“ einmal so richtig einen auspacken.
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Besitzt ihr eigentlich Bücher, die euch so gut gefallen haben, dass ihr sie gleich ein zweites oder sogar ein drittes mal gelesen habt?
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Das Warten hat ein Ende - soeben wurde der begehrte Deutsche Buchpreis 2012 vergeben.
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Heute Abend ab 18:00 Uhr findet die Preisverleihung des Deutschen Buchpreis 2012 statt. Hier könnt Ihr dieses... http://t.co/fgEqjBo4
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