Karl May – Winnetou und Old Shatterhand

Es heißt immer, Literatur überdauert die Zeit. Bei einigen Autoren und Werken trifft dieser Grundsatz mehr als bei allen anderen zu. Nehmen wir Goethes „Faust“ oder Dantes „Die Göttliche Komödie“, Shakespeares „Romeo und Julia“ oder den Extremfall „Die Bibel“. Sie stehen in beinahe jedem Bücherregal und haben es bei denen, die sich es leisten konnten, auch schon vor Jahrhunderten getan, werden es wohl auch noch in Jahrhunderten tun. Neben all den Heines und Schillers standen bei meinen Ahnen auch viele Werke von Karl May, einem der größten Autoren unserer Geschichte und dem Erfinder der besten Westerngeschichten um Indianer und Cowboys.

Wer in seinem Heranwachsen nicht auf die Freundschaft zwischen Winnetou und Old Shatterhand gestoßen ist, hat mehr als nur ein wichtiges Detail in seinem Leben verpasst. May trat stets für diese Freundschaft ein, zeigte die Unterschiede zwischen ihnen und ließ sie gemeinsam über große Hürden springen. Er tat dies in so großer Perfektion, dass der Ort, an dem er 1912 verstarb, im Mai ein Jahrhundert danach die mittlerweile 21. Karl May Festtage feiert und in Erinnerung an den Apachen Winnetou und den Mann aus dem Westen, Old Shatterhand, die großen Abenteuer neu aufleben lässt.


Leider gibt es noch keine Kommentare Schreib den ersten!
Kommentar schreiben

Folge buecher.de bei Twitter