Jupiter Ascending – Unser Filmtipp

Jupiter AscendingMit Alexander Gerst hat Deutschland zuletzt mal wieder einen Bürger gehabt, der auf die ISS fliegen durfte und dort im Weltraum Forschungen und Experimente durchführen konnte, von denen die Menschen auf der Erde in Zukunft profitieren werden. Gerst hat sich einen Traum erfüllen können, für den Normalo unter uns bleibt die Reise ins All ein Wunschdenken. Umso besser ist es, dass wir ab und zu mal einen Film im Kino sehen können, der uns zumindest zeitweise in den Kosmos entführt und so über die Grenzen unseres Planeten hinweg transferiert. Wenn es dann zudem noch eine derart gute Arbeit wie „Jupiter Ascending“ von den Wachowski-Geschwistern ist, gestaltet sich die Unterhaltung umso besser.

Jupiter Ascending beginnt mit dem Traum eines Mädchens

Jupiter Jones (Mila Kunis) hat einen interessanten Namen, der dann auch noch ihre Zukunft vorwegnimmt. Zu Beginn von „Jupiter Ascending“ putzt sie aber erst einmal die Häuser anderer Menschen, wirkt wie ein absolutes Durchschnittsmädchen. Um sich ein teures Teleskop zu kaufen und somit endlich den Sternen näher zu kommen, möchte sie in einer Klinik Eizellen spenden. Interessanterweise erweist sich das Krankenhauspersonal als nicht von dieser Welt und erschüttert so ein wenig ihre Grundansichten. Zum Glück kann der genetisch gezüchtete Soldat Caine (Channing Tatum) sie aus dieser misslichen Lage befreien. Eben jener erklärt ihr kurz darauf ihre wahre Bestimmung. Diese liegt fernab des Planeten Erde. Jupiters Wünsche werden realer als sie es sich erträumen könnte. Sie ist eine globusüberschreitende Adelige, die fortan über große Teile des Universums herrschen soll. Natürlich wirft das gefährliche Neider auf den Plan.

Jupiter Ascending – Ein Weltraumfilm mit Tiefe

Die „Guardians of the Galaxy“ haben im vergangenen Jahr auf lustige Art und Weise die Kinokassen erobern können. „Jupiter Ascending“ spielt zwar auch im Weltraum, setzt aber ganz andere Schwerpunkte und auf nur wenige lustige Momente. Stattdessen geht es Lana und Andy Wachowski („Matrix“) darum, Tiefe in die Dialoge und den übergeordneten Plot zu integrieren. Sie haben ein ganz eigenes Weltenensemble mit facettenreichen Wesen aufgebaut und füllen die zwei Stunden mit sagenhaft viel technischem Wissen und wissenschaftlichen Ideen. Dass Mila Kunis und Channing Tatum in den für sie nicht ganz gewohnten Rollen ein wenig befremdlich agieren, ist nicht schlimm. Sean Bean als Gefährte Stinger und Eddie Redmayne als Bösewicht Balem gefallen auf ganzer Linie. Zusammengefasst erwartet den Zuschauer bei „Jupiter Ascending“ hochwertiges Weltraumkino mit mehreren guten Actionszenen und spektakulären Science-Fiction-Elementen.

 


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