James Camerons Avatar im 3D-Kino

AvatarEndlich war es soweit. Ich konnte mir James Camerons Avatar im 3D-Kino anschauen. Viel habe ich von dem Film gehört und gelesen. Da wurde von einer neuartigen Kamera gesprochen, revolutionierender Technik und dass der gute Mann den Film schon seit gut 15 Jahren plant. Klar, dass sich hier die Erwartungen geradezu überschlagen, also fasste ich den Entschluss so nüchtern (und damit ist keine Abstinenz von Alkohol gemeint) wie möglich in den Film zu gehen und ihn auf mich wirken zu lassen, als sollte ich hier nicht ein Stück Filmgeschichte miterleben.

Ich war schon zuvor in 3D-Kinos, allen voran bei den Disneyanimationskurzfilmen im Walt Disney World, welche mich damals ziemlich beeindruckt haben. Doch zurück zu Avatar. Plastikbrille aufgesetzt und Werbung überstanden, begann der Film endlich. Und mein erster Eindruck: ich bekomme leichte Kopfschmerzen und das Bild scheint nicht gestochen scharf zu sein. Doch nach fünf Minuten haben sich meine Augen angepasst und sind von den Effekten überwältigt. Man kann nicht behaupten, dass alles schon perfekt ist. Die Mimik ist noch etwas starr und auch das Dreidimensionale wirkt noch nicht 100%ig zufriedenstellend. Muss es aber auch nicht. Denn insgesamt ist der Film gelungen, sowohl optisch, als auch von der Story. Ich würde es einen Meilenstein nennen, der das 3D-Kino hoffentlich endgültig aus seinem bisherigen Schattendasein befreit. Die einzelnen Charaktere in 3D zu sehen ist einfach grandios und mir gehen langsam die Superlative aus.

Fazit: unbedingt anschauen!


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