Der bücher.de Jahresrückblick 2014

One Night in RioMit 2014 endet ein Jahr, in dem eine ganze Menge passiert ist. Sicherlich setzt jeder andere Schwerpunkte und so verbindet jeder auch andere Momente und Ereignisse mit dem Jahr 2014. Grundsätzlich aber gibt es eben Sachen, die eine derart hohe gesellschaftliche Bedeutung haben, dass sie im Rückblick Jahre später noch mit diesem Jahr in Verbindung gebracht werden. Ehe wir uns also in das neue 365-Tage-Spektakel begeben und neue Highlights auf uns warten, wünscht Ihnen der bücher.de-Blog einen hervorragenden Rutsch und möchte zudem das Jahr 2014 noch einmal kurz Revue passieren lassen.

Globales Geschehen und den Globus erobert

Politische Ereignisse kann man aus jedem Monat des Jahres herausnehmen. Der tägliche Wandel, gerade innerhalb unserer Euro-Zone sorgt stets für neue Furore. Schaut man auf das Jahr 2014 zurück, ist es aber in erster Linie der Ukraine-Konflikt, der die Welt in zwei Parteien spaltet. Noch immer ist kein Friede in der „Kornkammer des Kontinents“ eingezogen. Das liegt auch daran, dass eine klare Entscheidung, wie es weitergeht, letztlich große Wellen schlagen wird. Ganz gleich wie sie ausfällt. Große Wellen hat 2014 auch das Thema Ebola geschlagen. Immer wieder wurde von neuen Fällen dieses hartnäckigen Virus berichtet, immer mehr wuchs die Angst einen globalen Epidemie. Die Medizin ist heute auf einem Stand, an dem keinesfalls so einfach eine Pest wie in früheren Jahrhunderten ausbrechen kann. Dennoch wächst die Furcht vor einem Horrorszenario. Ein eben solches erleben musste die Selecao, die als Gastgeber die WM 2014 ausrichten durfte und im Halbfinale mit 1-7 baden ging. Verantwortlich dafür war der spätere Weltmeister – Deutschland. Die Deutsche Nationalmannschaft hat dem Land den vierten Titel beschert, so die spanische Phalanx durchbrochen und Fußballfans auf der ganzen Welt für sich gewinnen können.

2014 – Ein Jahr vieler kultureller Errungenschaften

Natürlich gab es 2014 auch im kulturellen Bereich so einiges zu bewundern. In L. A. wurden wie in jedem Jahr die Oscars vergeben und schon da war klar, dass auch die folgenden Monate mit tollen Filmen bestückt werden. „Gravity“ – ein Weltraumthriller – heimste ganze sieben Goldlinge ein und gilt zurecht als erfolgreichster Streifen des Jahres. Einige Monate später kürte sich ein weiteres kulturelles Produkt zum Auserwählten. Beim Deutschen Buchpreis setzte sich Lutz Seiler mit seinem autobiographischen Roman „Kruso“ durch – eine Geschichte aus dem Jahr 1989 mit DDR-Umbruchsstimmung – wohlgemerkt im Jubiläumsjahr des Mauerfalls. Noch ein wenig höher einzustufen ist der Gewinn von Patrick Modiano, der von der Schwedischen Akademie für seine Werke den Nobelpreis für Literatur erhielt. Das macht ihn zu einem der Namen des Jahres 2014 – jenes Jahr, das wir auf ewig mit seinen ganz besonderen Ereignissen verknüpfen werden.


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