Interview mit Greg Walters

polaroid_greg_waltersAm 25. März wird Greg Walters auf der Leipziger Buchmesse auf dem bücher.de Meet & Greet allen Fans Rede und Antwort stehen und auch erste Details aus dem dritten Band der Farbseher Saga, „Die Chroniken der Alaburg“, bekannt geben. Vorab stand der sympathische Autor bereits für ein kurzes Interview zur Verfügung, das Einblicke in seinen Bezug zur Geschichte und den enthaltenen Figuren gewährt:

Am 25.3. können Ihre Leser Sie auf der Leipzig Buchmesse treffen. Sie veranstalten Leserunden, Gewinnspiele, Umfragen und vieles mehr. Diese Nähe dankten Ihre Leser Ihnen mit der Nominierung für den Lovelybooks Leserpreis im letzten Jahr. Gibt es für Sie ein Erlebnis mit einem Leser oder einer Leserin, an das Sie sich besonders gerne erinnern?

Ja, einige Leser haben mir nach der Lektüre der Farbseher Saga geschrieben, dass mein Buch sie wieder zum Lesen gebracht hat, oder es sie ganz und gar erst ermuntert hat, mit dem Lesen zu beginnen. Einige Mütter haben sich bedankt, dass Leik und seine Freunde ihre Kinder dazu gebracht haben, den ganzen Tag durchzulesen. Solche Rückmeldungen sind schon etwas ganz Besonderes und freuen mich natürlich sehr.

Ihre Facebook-Timeline verrät, dass Sie selbst viel lesen. Welchen Autor würden Sie selbst gerne kennenlernen?

Das kann ich ganz schnell beantworten: Stephen King. Mein absoluter Lieblingsautor. Ich habe mehrere Regalmeter voll mit seinen Romanen und bin immer wieder erstaunt, wie er aus scheinbar normalen Alltagssituationen spannende Geschichten spinnen kann.

Sie haben Ihre Leser vor Kurzem nach ihrem Lieblingshelden gefragt. Eine schwierige Frage angesichts der liebevoll gezeichneten Charaktere, die einem immer mehr ans Herz wachsen. Gegenfrage: Wer ist Ihr Lieblingscharakter? Leik, Filixx, Morlâ oder Ûlyėr?

Genau wie die Leser bin ich hin und her gerissen. An erster Stelle muss ich aber natürlich Leik nennen. Er war als erster in meinem Kopf für ihn habe ich vor über sieben Jahren angefangen „Die Geheimnisse der Âlaburg“ zu schreiben. Ohne Leik gäbe es keine Farbseher Saga und auch keinen Autor Greg Walters. Morlâs Humor kommt meinem eigenen sehr nah. Von daher gibt es zu diesem Charakter ebenfalls eine besondere Beziehung. Aber auch Filixx und Ûlyėr haben einen riesen Platz in meinem Herzen. Gerade, weil sie nicht perfekt sind, sondern Ecken und Kanten haben.

Mich faszinierten vor allem die Samusen, die süßen, frechen Erdbeerwesen. Was inspiriert Sie zu Ihren Figuren, Geschichten und der Welt von Razuklan?

Bei meinem Debutroman „Die Geheimnisse der Âlaburg“ gab es natürlich ein wenig Inspiration bei den großen Autoren der Fantasyzunft. Aber alle Figuren, Plätze und Geheimnisse der Âlaburg basieren auf Ideen, die mir in den unterschiedlichsten Lebenssituationen kommen. Oft, wenn ich mit dem Hund lange spazieren gehe oder Fahrrad fahre. (Da muss ich manchmal ganz schön aufpassen, dass ich nicht zu viel von meinen Figuren träume.) Zum Beispiel gibt es im ersten Band eine Episode, bei der Morlâ vom Blitz getroffen wird. Als ich dieses Kapitel geschrieben habe, saß ich wirklich auf dem Balkon und über mir braute sich ein Unwetter zusammen. Die Âlaburg selbst ist in Teilen von der Schule inspiriert, in der ich arbeite. Und die Samusen? Schwierige Frage, aber ich esse sehr gerne Erdbeeren.

Als Lehrer können Sie bestimmt auch die eine oder andere Anekdote aus dem Alltag in das Universitätsleben der Âlaburg einfließen lassen. Geht das auch umgekehrt? Und Lesen Ihre Schüler auch die Saga – sozusagen als Pflichtlektüre?

Haha, könnte man denken, aber die Studenten der Âlaburg sind ja teilweise älter, als meine Schüler. Aber vielleicht habe ich mich von dem ein oder anderen Kollegen meiner Schule inspirieren lassen, um manche Magister mit Leben zu füllen. Umgekehrt würde ich sehr gern Zauberei unterrichten, aber das passt irgendwie nicht richtig in den Lehrplan. Ein paar meiner Schüler haben die Farbseher Saga gelesen, sie sind aber meistens zu schüchtern, um mit mir darüber zu reden. Aber eine Pflichtlektüre ist es auf keinen Fall. In der Schule bin ich Lehrer. Greg Walters (ist ein Pseudonym) gibt es da nicht und die meisten kennen ihn auch gar nicht.

Im April erscheint der dritte Band der Farbseher Saga, „Die Chroniken der Âlaburg“.


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