Ich bin dann mal weg – Unser Filmtipp

Ich bin dann mal wegMorgen ist es endlich soweit, der Heiligabend steht an und mit ihm die Tage des familiären Zusammenseins. Wie Sie mit Ihren Liebsten die Tage füllen, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist nur, dass man sich mal Zeit für jene nimmt, die einem am Herzen liegen. Auch ein gemeinsamer Kinoabend kann die kommende Tage bereichern. Zumal mit „Ich bin dann mal weg“ eine wirklich bewegende Geschichte ins Kino kommt. Die Verfilmung von Hape Kerkelings Bestseller ist ein sehenswertes Stück über eine Pilgerreise, somit auch vor allem eine Reise zu sich selbst. Es ist unsere Empfehlung für Sie, mit denen Ihr bücher.de-Blog Ihnen vorab ein schönes Weihnachtsfest wünschen möchten.

„Ich bin dann mal weg“ mit Devid Striesow als Hape Kerkeling

Hape Kerkeling ist ein Entertainer – das hat er auf zahlreichen Bühnen, in vielen TV-Shows und auch als Autor von unterhaltsamen Büchern bewiesen. Vor mehr als neun Jahren, im Mai 2006 veröffentlichte Kerkeling seinen ganz eigenen Reisebericht vom Jakobsweg, der anschließend mehr als vier Millionen Leser magisch anzog. Dass dieser Bestseller irgendwann auch den Weg auf die Leinwand finden würde, war nur eine Frage der Zeit, die Regisseurin Julia von Heinz („Hannas Reise“) nun beantwortet hat. Gemeinsam mit einem Autorentrio hat sie einen Kinofilm konzipiert, der eine tolle Mischung aus Tiefe und Leichtigkeit bietet und so bei allen Altersklassen punkten wird. Einen großen Anteil daran hat auch Darsteller Devid Striesow, der mit viel Herzblut in die Rolle des Entertainers Kerkeling geschlüpft ist.

„Ich bin dann mal weg“ – Die Story

Zu viele Auftritte, zu viel Kilo auf den Rippen – Entertainer Hape (Devid Striesow) ist ausgelaugt. Ein Zusammenbruch mitten auf der Bühne bringt das Fass endgültig zum Überlaufen. Drei Monate Zwangspause verordnen die Ärzte. Diese will er erst auf der Couch verbringen, doch in ihm keimt ein ganz anderer Wunsch auf, eine Wanderung zu inneren Reinigung – eine Wanderung auf dem Jakobsweg. Gesagt getan. Auf dem legendären Pilgerweg begegnen ihm Autogrammjäger, knurrige Schäfer, extravagante Brasilianerinnen und zauberhafte Schwedinnen wie zum Beispiel Stella (Martina Gedeck). Auch Lena aus Bristol (Karoline Schuch) kreuzt seinen Weg. Die beiden Damen werden zu Konstanten im Film und auch wenn sie andere Namen als im Buch „Ich bin dann mal weg“ tragen, erfüllen sie doch die gleiche Aufgabe. Im Zentrum steht ohnehin der Entertainer selbst bzw. dessen Suche nach sich selbst. Diese erstreckt sich auf 92 sehr sehenswerte Minuten, die man sich allein schon wegen Hauptdarsteller Devid Striesow („Tatort“) ansehen sollte.

 


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