Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere – Unser Filmtipp

Der Hobbit-3Schauspielgröße Ian McKellan wurde kürzlich über seine Meinung zum Ende der Filme aus Mittelerde gefragt. Der 75-Jährige antwortete mit der Aussicht auf weitere Verfilmungen. Schließlich habe Regisseur Peter Jackson schon beim dritten Teil der Ringsaga „Die Rückkehr des Königs“ gesagt, dass das Kapitel damit abgeschlossen sei. Elf Jahre später sind wir bekanntlich immer noch voll im Bann von Mittelerde und können ab dieser Woche das epische Finale „Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“ begutachten. Dass die Vorgeschichte zu „Der Herr der Ringe“ damit fulminant abgeschlossen wird, mag ein Faktum sein. Der große Makrokosmos, den J. R. R. Tolkien der Welt hinterlassen hat, ist aber sicher noch nicht ganz ausgereizt.

Die Schlacht der Fünf Heere schließt Bilbos Beutlins Weg ab

Zwar wird Bilbo Beutlin (Martin Freeman) bekanntermaßen in „Die Gefährten“ den Ring an Frodo abgeben und sich auch in den folgenden Teilen immer wieder blicken lassen. Seine wahre Geschichte und große Bedeutung endet aber in der als Filmtrilogie abgedrehten Fassung von „Der Hobbit“, die mit „Die Schlacht der Fünf Heere“ nun ein äußerst spektakuläres Ende erhält. Zu Beginn hat sich besagter Halbling auf Drängen von Gandalf dem Grauen (Ian McKellan) einem Zwergentrupp um Thorin Eichenschild (Richard Armitage) angeschlossen. Ihr Ziel war es, das alte Zwergenreich am Berg Erebor zurückzugewinnen und es vom Drachen Smaug zu befreien. In „Der Hobbit – Smaugs Einöde“ ist das dank Bilbo gelungen. Doch der Gewinn Erebors hat Thorins Seele verdunkelt und bewirkt eine fulminante Schlacht zwischen fünf gigantischen Heeren.

In Die Schlacht der Fünf Heere treffen die Elemente Mittelerdes aufeinander

Seit sich Peter Jackson dazu entschlossen hatte, „Der Hobbit“ auf drei Filme auszudehnen, wurde dies mit Argusaugen beobachtet. Dennoch aber hat er es geschafft, eine recht erfolgreiche Trilogie auf die Leinwand zu bringen. Zusammen haben die ersten beiden Teile etwa zwei Milliarden eingespielt, eine dritte wird durch „Der Hobbit – Die Schlacht der Fünf Heere“ wohl hinzukommen. Der Hauptgrund dafür liegt neben dem Zauber Mittelerde vor allem im großen Talent Jacksons, der wie kein anderer Massenschlachten filmreif inszeniert. Im Verbund mit dem Soundtrack des begnadeten Howard Shore kommt „Der Hobbit“ so zu seinem verdienten Finale. Dieses spitzt sich derart zu, weil Thorin den Menschen Schutz vor Smaug verwehrt, als dieser aus Zorn Seestadt dem Erdboden gleichmachen möchte. Bogenschütze Bard (Luke Evans) ist es zu verdanken, dass das Grauen ein Ende hat, trifft er Smaug doch an seiner einzig verwundbaren Stelle. Während Thorin durch sein rachsüchtiges Verhalten ganz Mittelerde gefährdet, versucht Bilbo zu vermitteln und wird einmal mehr zum entscheidenden Glied. Bis das deutlich wird, tobt in Tolkiens Welt ein erbitterter Kampf zwischen Elben, Zwergen, Menschen, Adlern und den Orks Saurons, die es unter der Führung Azogs (Manu Bennett) ebenfalls auf Erebors Goldschätze abgesehen haben.

 

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  1. Niko

    Wie man ein Buch in die Länge ziehen kann und daraus eine Trilogie machen kann… Hmm

    15.01.2015
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