Welche Bücher erwarten uns im Herbst?

Lorentz - Die List der WanderhureGerade möchten die sonnigen Tage ja gar kein Ende nehmen. Während des Sommers kann man wahnsinnig viel Zeit an der frischen Luft verbringen. Je näher es in Richtung September geht, desto weniger Sonnenstunden besuchen unser Land. Die Tage werden kürzer und die kälteren Stunden mehren sich. Im Herbst dann werden wie Buchfans vermutlich wieder mehr Nachmittage in den heimischen vier Wänden verbringen und die Stunden mit guter Lektüre füllen. Da trifft es sich gut, dass sich für den Herbst bereits einige literarische Schwergewichte mit ihren neuen Werken angekündigt haben. So wird garantiert niemals Langeweile aufkommen.

Drei Genre-Schwergewichte präsentieren etwas Neues

Angeführt werden die Veröffentlichungen im Herbst von drei viel umjubelten Schwergewichten. Aus dem Genre des Historienromans drängen die neuen Stücke von Ken Follett und Iny Lorentz empor. Während die Mittelalter-Expertin ihrem Stil treu bleibt und der Wanderhuren-Reihe mit „Die List der Wanderhure“ den nunmehr sechsten Band hinzufügt, hat sich Follett nach seinen Mittelmeer-Epen ein wenig mehr in Richtung Moderne gewagt. Mit „Kinder der Freiheit“ schließt er seine Jahrhundert-Saga ab und zeigt uns die Zeit der globalen Ost-West-Teilung aus einer ganz anderen Perspektive. Aus einem anderen Bereich kommt Stephen King, der aber mit seinem Schreiben ebenso Vorbild ist wie die anderen beiden auch. Das Aushängeschild des Science-Fiction-Horrors wartet in „Mr. Mercedes“ mal wieder mit großem Schrecken auf und lässt einen Psychopathen in eine Menschenmenge rasen.

Galbraith - Der SeidenspinnerDer Herbst steht im Zeichen des Kriminalromans

Stets sehr beliebt, vor allem während der Herbsttage, sind Kriminalromane. In diesem Jahr gibt es im September und Oktober da eine ganze Reihe an herausragenden neuen Schriften. Das Erfolgsduo Kobr/ Klüpfel schickt Kommissar Kluftinger in „Grimmbart“ in seinen achten Fall. Sebastian Bergman, der Kriminalpsychologe des Teams Hjorth/ Rosenfeldt, ist noch nicht ganz so weit, erlebt in „Das Mädchen, das verstummte“ aber zumindest schon mal Abenteuer Nummer 4. Womöglich würde ein Kerl im Stile Bergmanns das Szenario in Sebastian FitzeksPassagier 23“ entschlüsseln. Da er dort aber nicht vorkommt, muss Martin Schwartz die eigene Vergangenheit selbst aufrollen. Apropos Vergangenheit – Joanne K. Rowling machte in der Vergangenheit mit einem kleinen Zauberer auf sich aufmerksam. Unter dem Pseudonym Robert Galbraith narrte sie anschließend die Literaturszene des United Kingdom. Nun bekommt Galbraiths Afghanistan-Veteran Cormoran Strike in „Der Seidenspinner“ seine zweite Aufgabe.


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