Hans Rath – Da muss man durch

Nach „Man tut, was man kann“ ist Da muss man durch nun der Nachfolgeroman mit und um unseren Lieblingsprotagonisten Paul. Mit dabei sind natürlich auch wieder seine Freunde Schamski, Günther, Bronko und nicht zu vergessen Hund Fred. Sie und noch viele weitere verrückte und durchgeknallte Charaktere verhelfen dem Buch zu einer unvergleichlichen Atmosphäre.

Doch worum geht es? Paul muss antreten, nämlich bei seinen Vorgesetzten, um den Chefposten der Firma zu bekommen. Ausgerechnet auf Mallorca, was ja nicht unbedingt für Seriosität und Ruhe spricht. Und als wären das nicht schon genug Sorgen, machen die Frauen in seinem Leben die Sache auch nicht einfacher. Allen voran die eigene, die Mutter der eigenen und die Schwester. Das Quälen liegt wohl in der Familie.

Wenn man ehrlich ist, und das bin ich hier, muss man eingestehen, dass die Story platt ist und die Charaktere stereotyp. Ist das schlimm? Nicht im Geringsten! Es ist die einfache Art der Unterhaltung, die man manchmal einfach braucht, um abzuschalten und den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen. Zurücklehnen und sich freuen, zwischendurch mal schmunzeln, und auch gerne mal herzhaft lachen.

Raths eigene Art der Erzählung macht das Lesen lockerleicht und interessant. Kostprobe gefällig?

„Melissas Version der Geschichte beinhaltet auch, dass Schamski den bewusstlosen und bereits blau angelaufenen Jungen mittels Herzmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung wiederbelebt. Fehlt eigentlich nur noch, dass Schamski aus Treibgut eine Kinderintensivstation gebastelt hat, dann könnte man langsam über eine Verfilmung nachdenken…“


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