Gregorian Chants – himmlische Musik

Die gregorianischen Gesänge sollten mittlerweile wohl fast jedem bekannt sein. Doch für all jene, die sie noch nicht, oder nicht wirklich gut kennen, stellen wir sie hier noch einmal kurz vor.

Gregorian ChantDas neueste Werk der gregorianischen Mönche und auch eines der erfolgreichsten ist „Chant – Music for Paradise“. Die Geschichte dahinter ist ebenso fantastisch, wie die CD selbst. Der Musik-Gigant Universal suchte per Anzeigen („The most beautiful sacred voices“) in einschlägigen kirchlichen Medien. Nach unzähligen Bewerbungen von Ordensgemeinschaften und Chören haben sich auch die Mönche vom Stift-Heiligenkreuz am letzten Tag der Bewerbungsfrist per Email bei Universal gemeldet. Sie verwiesen unter anderem auf ein Video von ihnen bei Youtube, ohne zu wissen, wer Universal überhaupt ist. Gleich am nächsten Tag meldete sich Tom Lewis (Projektleiter) und war sofort begeistert von der Qualität des Gesangs. Um später die Musik weiterhin authentisch wiederzugeben, bestanden die Mönche darauf, auch bei den Tonaufnahmen in einer Kirche zu singen. So ist es wahrscheinlich ihrem religiösem Eifer zu verdanken, dass die Songs nach wie vor eine tiefe Spiritualität wiedergeben und nicht wie Konservenaufnahmen aus dem Studio klingen. Auch die Liturgie, also die lateinischen Texte, bewahren die feierliche und ehrfürchtige Art und Weise dieser Musik. Die Texte zu der CD findet man im übrigen hier.

Doch darüber zu schreiben ist in etwa so, als würde man einem Blinden versuchen die Schönheit eines Gemäldes zu erzählen. Daher gibt es hier ein kleines Video, das die Herrlichkeit dieser singenden Gebetsform verdeutlicht.


 

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