Grand Prix mal anders

Parallel zum Eurovision Song Contest 2010 hat der Sportartikel-Hersteller Puma bei Youtube zur Abstimmung beim Hardchorus Song Contest aufgerufen. Dieser steht unter dem Motto „Kein Glitter. Kein Tanzen. Keine Tränen.“ und gestaltet dabei bekannte und aktuelle Grand-Prix-Hits mit einem völlig neuen Sound.

Im Gegensatz zum Musikwettbewerb, der gerade in Oslo am Wochenende seinen Höhepunkt erreichte, steht der Hardchorus Song Contest nicht für ausgefallene Bühnenshows, bunte Kostüme, mitreißende Balladen und verschiedene Musikstile. Anstatt zierlicher Frauen lässt Puma Hooligans auftreten, die im brachialen Chorgesang von „Ein bisschen Frieden“ singen. So stehen neben dem deutschen Siegertitel von 1982 und dem italienischen Viertplatzierten „Fiumi di parole“ von 1997 auch die 2010-Beiträge aus Frankreich (Allez ola olé) und England (That sounds good to me) zur Auswahl. Dass gerade letzterer Titel aus den Kehlen von ca. 50, zum Teil glatzköpfigen Männern gesungen extrem witzig erscheint, wird besonders deutlich, wenn man sich den Originalsong von ESC-Teilnehmer Josh Dubovie anschaut. (Man muss unweigerlich an eine weitere Fortsetzung des Films Hooligans mit Josh als neuem Elijah Wood denken :) )

Allerdings hat auch wie beim ESC-Vorbild Deutschland in der Punkteführung die Nase vorn. Und auch wenn man den jungen Herren die Aussage ihres Songs nicht wirklich abnimmt, Spaß zuzusehen macht es allemal und vielleicht bereitet sich der ein oder andere Fan auch auf diese Art für die WM 2010 vor.


Leider gibt es noch keine Kommentare Schreib den ersten!
Kommentar schreiben

Folge buecher.de bei Twitter