Conchita Wurst gewinnt den ESC 2014

esc 2014Den in Oberösterreich geborenen Thomas Neuwirth dürften die wenigsten kennen. Selbst die von ihm ins Leben gerufene Travestiekünstlerin Conchita Wurst war bis zum Samstag nicht jedem bekannt und wenn, dann wohl nur durch einige Auftritt in der Boulevardpresse. Dass Conchita Wurst nebenbei auch noch ganz gut singen kann, bekam man spätestens beim Halbfinalauftritt zum Eurovision Song Contest 2014 mit. Dennoch ist der Finalsieg, den die 25-Jährige in Kopenhagen einheimste, eine kleine Überraschung. Rein musikalisch betrachtet war die Darbietung von „Rise Like A Phoenix“ äußerst ordentlich. Dass der ESC-Sieger 2014 aber aus Österreich stammt, überwältigte nicht nur die Sängerin selbst.

Kopenhagen – Ein toller Gastgeber des ESC 2014

In Geheimagenten-Mission wurden zu Beginn des ESC 2014 die Flaggen der einzelnen Teilnehmer in die B&W-Hallerne zu Kopenhagen gebracht. Da passte es dann schlussendlich auch, dass ein Song mit spürbarer Anlehnung an die legendären 007-Hymnen das Rennen machen sollte. Die dänische Hauptstadt für sich, erwies sich als unterhaltsamer Gastgeber, der im Dreigestirn Lise Roenne, Nikolaj Koppel und Pilou Asbeak im Moderationsbereich Entertainment bot und manch schöne Einlage präsentierte. Dafür sorgten selbstverständlich auch die 26 Teilnehmer, die ein hohes musikalisches Niveau bewiesen und dafür verantwortlich waren, dass es lange Zeit eng zuging.

Conchita Wurst gewinnt den ESC 2014 gegen starke Konkurrenz

Anders als im Fall von Vorjahressiegerin Emmelie de Forest, die in ihrem Auftritt einmal mehr unterstrich, warum des ESC 2014 in Kopenhagen stattfand, gab es in diesem Jahr keinen klaren Favoriten. Conchita Wurst polarisierte gewissermaßen schon im Vorfeld, dennoch war ein Sieg nicht zu erwarten. Besonders Aram Mp3 aus Armenien mit rockigem Gesang, das niederländische Country-Duo The Common Linnets und der schwedische Popstern Sanna Nielsen erwiesen sich als starke Gegner, die des Öfteren mit Punkten honoriert wurden. Für Elaiza gab es hingegen trotz eines guten Auftritts nur wenig Anerkennung, so dass Deutschland am Ende nur einen 18. Platz belegte. Nichtsdestotrotz können die Drei zufrieden sein, waren sie doch Teil einer durchweg gelungenen Abendveranstaltung.


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  1. Michael Petrikowski

    Früher konnte man die Frau mit Bart nur im Zirkus bewundern, aber sie musste nicht singen können. In gewisser Weise ist der ESC auch ein Zirkus und die Frau mit Bart kann immer noch nicht singen.

    24.05.2014
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